Würzburg
Umbau

Uniklinik Würzburg soll für rund 720 Millionen Euro erweitert werden

Mehrere Hundert Millionen Euro soll der Ausbau der Uniklinik Würzburg kosten. Das hat das bayerische Kabinett am Dienstag in München beschlossen.
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Die undatierte Luftaufnahme zeigt das Gelände des Krankenhauses der Uniklinik Würzburg.  Foto: Uniklinik Würzburg dpa/lby
Die undatierte Luftaufnahme zeigt das Gelände des Krankenhauses der Uniklinik Würzburg. Foto: Uniklinik Würzburg dpa/lby
Das Universitätsklinikum in Würzburg soll für mehrere Hundert Millionen Euro ausgebaut und erweitert werden. Das hat das bayerische Kabinett am Dienstag in München beschlossen. Für Bayerns Wissenschaftsminister Ludwig Spaenle (CSU) seien der Ausbau und die Weiterentwicklung der Uniklinik ein "wichtiges Projekt für den gesamten Medizinstandort Bayern". Spaenle sei nun federführend beauftragt worden, ein Ausbaukonzept zu entwickeln.

Geplant sind eine Erweiterung des Frauen-Mutter-Kind-Zentrums sowie ein Neubau als Ersatz für die Kopfklinik. Dazu will der Freistaat mit dem Kauf eines 22 Hektar großen Grundstücks das mittlerweile sehr enge Gelände der Uniklinik erweitern.

Hintergrund ist, dass das Uniklinikum aufgrund der stetig steigenden Nachfrage an seine Kapazitätsgrenzen stößt. Der Ausbau sei auch wichtig, "um die Patientenversorgung in Unterfranken auf modernstem Stand zu halten", sagte der Würzburger Landtagsabgeordnete Oliver Jörg (CSU). Der Ausbau in den kommenden zwölf bis fünfzehn Jahren werde etwa 720 Millionen Euro kosten, sagte Jörg weiter.

Das Universitätsklinikum Würzburg ist der Staatskanzlei zufolge mit jährlich rund 69 000 stationären und knapp 258 000 ambulanten Patienten das einzige Krankenhaus mit Maximalversorgung im Umkreis von rund 100 Kilometer um Würzburg. Es gliedert sich in 19 Kliniken.
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