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Würzburg: Probleme mit dem Stadion - Kickers müssen für DFB-Pokal umziehen

Schlechte Nachrichten für die Kickers: Im DFB-Pokal müssen die Würzburger wohl in eine andere Stadt umziehen. Auch in der Liga gibt es Beschränkungen.
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Schlechte Nachrichten für die Kickers: Im DFB-Pokal müssen die Würzburger wohl in eine andere Stadt umziehen. Auch in der Liga gibt es Beschränkungen. Foto: Nicolas Armer/dpa
Schlechte Nachrichten für die Kickers: Im DFB-Pokal müssen die Würzburger wohl in eine andere Stadt umziehen. Auch in der Liga gibt es Beschränkungen. Foto: Nicolas Armer/dpa
Die Würzburger Kickers können ihr Erstrundenspiel im DFB-Pokal gegen den Fußball-Bundesligisten Werder Bremen womöglich nicht im heimischen Stadion am Dallenberg austragen. Auch für den Spielbetrieb in der Dritten Liga gibt es Einschränkungen.

Weil der Verein von der Stadt Würzburg aus Lärmschutz-Gründen keine Genehmigung für Partien mit einer Anstoßzeit nach 19.30 Uhr bekommt, suchen die Unterfranken derzeit nach Ausweichorten. Das knapp 50 Kilometer entfernte Schweinfurt sei ein Kandidat, teilten die Kickers am Freitag mit. "Zudem werden wir sicherheitshalber alle möglichen Stadien im Radius von etwa 100 Kilometern wie Fürth, Nürnberg, Offenbach und Frankfurt durchgehen", sagte Präsident Daniel Sauer.


Terminverlegung oder anderes Stadion?

Der Deutsche Fußball-Bund hatte die Pokal-Partie gegen Bremen auf Samstag, den 12. August, um 20.45 Uhr gelegt. Die Kickers baten den DFB daraufhin, die Anstoßzeit zu ändern. Diese "beeinträchtigt nachbarschaftsrechtliche Interessen hinsichtlich Lärmemissionen", wie es hieß. Oberbürgermeister Christian Schuchardt (CDU) unterstützt den Verlegungs-Antrag beim DFB, wie ein Sprecher der Stadt bekanntgab. Sollte das Spiel in den Nachmittag vorverlegt werden, könnte doch noch am Dallenberg gespielt werden.


Fehlende Baugenehmigungen gefährden den Spielbetrieb

Wegen offener baurechtlicher Frage und Klagen von Anwohnern war auch der Saisonstart in der 3. Liga zuletzt nicht gesichert. Die Regierung von Unterfranken hatte die Stadt Würzburg aufgefordert, die Situation zu klären.

Laut der Stadt haben die Würzburger Kickers mittlerweile alle dafür notwendigen Unterlagen eingereicht - die Prüfung werde jedooch noch einige Zeit in Anspruch nehmen. Bis dahin sollen nur noch 10.006 statt 13.190 Zuschauer ins Stadion gelassen werden.

"Die Auflagen stellen eine Belastung für die Kickers dar, sind aber aus baurechtlichen Gründen des Nachbarschutzes und aufgrund der klaren Weisung der Regierung derzeit nicht vermeidbar. Die Drittligaspiele sind bis zur Befassung des Stadtrates im Herbst mit den Bauanträgen gesichert", so Würzburgs Baureferent Prof. Christian Baumgart. mit dpa
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