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Würzburger Kickers steigen aus 2. Bundesliga ab - 1:4 in Stuttgart

Die Würzburger Kickers steigen nach nur einer Saison direkt wieder aus der 2. Bundesliga ab.
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Die Würzburger Kickers steigen nach nur einer Saison direkt wieder aus der 2. Bundesliga ab. Foto: Deniz Calagan/dpa
Die Würzburger Kickers steigen nach nur einer Saison direkt wieder aus der 2. Bundesliga ab. Foto: Deniz Calagan/dpa
Das 1:4 (0:1) am Sonntag bei der Aufstiegsparty des VfB Stuttgart besiegelte die schnelle Rückkehr der Unterfranken in die 3. Liga. Der Treffer von Tobias Schröck (78. Minute) war bei den Gegentoren von Matthias Zimmermann (32. Minute), Simon Terodde (59./80.) und Daniel Ginczek (89.) vor 60 000 Zuschauern zu wenig für ein Fußball-Wunder.

Die Kickers müssen nach dem gefeierten Durchmarsch von der Regionalliga bis in die 2. Liga nun einen schmerzhaften Abstieg wegstecken. "Sie haben Großartiges erreicht in den letzten drei Jahren", hatte Trainer Bernd Hollerbach sein Team schon kurz vor dem Anpfiff gelobt. "Wir haben eine Riesenentwicklung gemacht." Nach der starken Hinrunde und Platz sechs stürzten die Würzburger in der sieglosen Rückrunde ab. Jetzt müssen sich die Franken wieder fangen und für die neue Saison in Liga drei eine schlagkräftige Mannschaft formieren.

Nach den von Hollerbach vor dem Anpfiff gepriesenen "Sensationen" der vergangenen Jahre glückte der nächste Coup nicht. Seine Profis stemmten sich aber laufstark und mit viel Einsatz gegen den K.o.

Viel fehlte auch nicht zur Führung, doch VfB-Torwart Mitch Langerak verhinderte bei einer Doppelchance von Peter Kurzweg und Nejmeddin Daghfous (11.) einen Rückstand. Nachdem der schwächste Rückrunden-Angriff wieder einmal gescheitert war, stimmte sich der VfB dank eines fulminanten 25-Meter-Schusses von Zimmermann auf seine große Party ein. Jörg Siebenhandl im Kickers-Tor war ohne Chance.

Würzburg steckte nicht auf, aber anders als beim 3:0 im Hinspiel und dem letzten Kickers-Sieg in der 2. Liga wollte lange kein Treffer gelingen. Gleich zu Beginn der zweiten Halbzeit versäumte es Stuttgart früh für klare Verhältnisse zu sorgen. Binnen einer Minute vergab Simon Terodde gleich drei Großchancen (49./50.).
Besser machte es Terodde, der zum zweiten Mal in Serie beste Stürmer der Liga, wenig später nach uneigennützigem Zuspiel von Daniel Ginczek. Schröck ließ die Franken nach einem Distanzschuss noch einmal hoffen - bis Terodde und Ginczek alles klar machten.
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