Aue
2. Liga

Würzburger Kickers setzen Absturz fort - 1:3 im Kellerduell in Aue

Die Würzburger Kickers kriegen einfach nicht mehr die Kurve. Die Mannschaft von Coach Hollerbach verliert auch das Kellerduell in Aue.
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Die Würzburger Kickers kriegen einfach nicht mehr die Kurve. Die Mannschaft von Coach Hollerbach verliert auch das Kellerduell in Aue. Foto: Thomas Eisenhuth/dpa-Zentralbild/dpa
Die Würzburger Kickers kriegen einfach nicht mehr die Kurve. Die Mannschaft von Coach Hollerbach verliert auch das Kellerduell in Aue. Foto: Thomas Eisenhuth/dpa-Zentralbild/dpa
Die Würzburger Kickers taumeln dem Abstieg aus der 2. Fußball-Bundesliga entgegen. Nach einer desaströsen Anfangsphase verlor die Mannschaft von Trainer Bernd Hollerbach am Sonntag auch das Kellerduell beim FC Erzgebirge Aue mit 1:3 (0:3) und vermied nur dank des besseren Torverhältnisses den Sturz auf Relegationsplatz 16. Der Aufsteiger aus Unterfranken liegt mit weiter 33 Punkten auf Rang 15 und wartet 2017 noch immer auf seinen ersten Sieg.

Vor 9600 Zuschauern bestraften Fabian Kalig (3. Minute), Dimitrij Nazarov (10. Foulelfmeter) mit seinem neunten Saisontor und Pascal Köpke (18.) mit seinem zehnten Saisontor die anfangs in der Defensive komplett verunsicherten Würzburger schon vor der Pause. Der Treffer von Hollerbachs Joker Patrick Weihrauch (60.) sorgte nur noch für wenig Spannung.

"Wir schießen zu wenige Tore, sonst ist es wie in der Vorrunde", benannte Hollerbach vor dem Anpfiff im TV-Sender Sky das Manko seiner Mannschaft in diesem Jahr. "Jetzt hat man mal ein bisschen Gegenwind, da müssen wir aber durch und dagegen arbeiten."


Schnelle Führung von Aue

Der Auftakt geriet zu einem Debakel. Ein Freistoß von Mario Kvesic segelte durch den Würzburger Strafraum und prallte an die Latte. Der freistehende Kalig schaltete sofort und köpfte ein. Nur wenige Minuten später entschied Referee René Rohde nach einem Zweikampf zwischen Kickers-Verteidiger Peter Kurzweg und Calogero Rizzuto auf Strafstoß: Nazarov verwandelte sicher.

Die Würzburger fanden gegen den Kombinationsfußball der Gastgeber einfach keine Mittel. Die Defensive war dann auch beim 0:3 überfordert. Nach einem Steilpass von Christian Tiffert ließ Köpke Kurzweg aussteigen und Keeper Jörg Siebenhandl keine Chance.

In der Halbzeit konnten sich die Würzburger etwas sammeln. Doch auch nach dem Seitenwechsel ließen es die Unterfranken an Genauigkeit in ihrem Passspiel mangeln. Immerhin wirkten sie entschlossener in ihren Aktionen - so wie Weihrauch. Nur zwei Minuten nach seiner Einwechslung stellte der Mittelfeldspieler mit einem sehenswerten Fernschuss aus rund 25 Metern das 1:3 her. Kurz keimte Hoffnung auf. Nejmeddin Daghfous (82.) versuchte es nochmal mit einem Gewaltschuss, für eine Aufholjagd war es aber längst zu spät.
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