Randersacker
Sperrung

Randersacker: Wohnmobil übersieht Auto - Sperrung nach missglücktem Ausweichmanöver

Ein 87-jähriger Wohnmobilfahrer hat am Sonntag auf der A3 bei Würzburg ein Auto übersehen. Das folgende Ausweichmanöver missglückte komplett.
Artikel einbetten
Ein 87-jähriger Wohnmobilfahrer hat am Sonntag auf der A3 bei Würzburg ein Auto übersehen. Das folgende Ausweichmanöver missglückte komplett. Foto: Polizei
Ein 87-jähriger Wohnmobilfahrer hat am Sonntag auf der A3 bei Würzburg ein Auto übersehen. Das folgende Ausweichmanöver missglückte komplett. Foto: Polizei
Am Sonntagnachmittag ist ein Wohnmobil im Baustellenbereich auf der A 3 bei Randersacker mit zwei Pkw kollidiert, die anschließend in die Leitplanken krachten und beide Fahrstreifen in Richtung Nürnberg blockierten. Auch im Gegenverkehr kam es zu Behinderungen. Verletzt wurde zum Glück niemand. Den Sachschaden schätzt die Autobahnpolizei auf über 50.000 Euro.

Gegen 13.20 Uhr war ein 87-jähriger Mann mit einem Wohnmobil in Richtung Nürnberg unterwegs. Wie die Polizei mitteilt, wollte er auf der Randersackerer Mainbrücke vom rechten auf den linken der beiden Fahrstreifen wechseln. Dabei übersah der Senior den Mercedes einer links neben ihm fahrenden 39-jährigen Frau. Als beide die prekäre Situation erkannten, wollten sie durch Ausweichmanöver einen Zusammenstoß vermeiden, was jedoch komplett misslang.


Ausweichmanöver geht schief

Die Mercedes-Fahrerin, die nach links ausgewichen war, prallte gegen die Miniguards und verschob die Betonteile, die beide Fahrbahnen trennen, dadurch in den linken Fahrstreifen der Gegenfahrbahn. Das Wohnmobil stieß beim Ausweichen nach rechts gegen das Heck eines vorausfahrenden Audi Q3. Der Audi geriet ins Schleudern, drehte sich, krachte gegen die Außenleitplanke und kam entgegen der Fahrtrichtung zum Stehen.

Alle Fahrzeuginsassen kamen mit dem Schrecken davon. Der Camper und der Q3 mussten abgeschleppt werden.


A3 zeitweise komplett gesperrt

Zunächst waren beide Fahrstreifen in Richtung Nürnberg blockiert. Nach kurzer Zeit gelang es den Beamten der Autobahnpolizei jedoch, einen Fahrstreifen wieder für den Verkehr freizugeben.

Während die Fahrzeuge geborgen und die Miniguards in ihre ordnungsgemäße Position gebracht wurden, sperrten die Polizeibeamten auch den linken der drei Fahrstreifen in Richtung Frankfurt.

Trotz eines kilometerlangen Staus in Richtung Nürnberg und Behinderungen des Verkehrsflusses auch in Richtung Frankfurt kam es deshalb glücklicherweise zu keinem weiteren Unfall.
Verwandte Fotoserien
Noch keine Kommentare

Für diesen Artikel wurde die Kommentarfunktion deaktiviert.