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Unterfranken

Knall erschreckt Menschen in Unterfranken: Kampfjets jagen ägyptisches Flugzeug

Der Knall erschreckte am Freitag zahlreiche Menschen in Würzburg, Aschaffenburg und der Region. Nun ist klar, warum die Kampfjets starteten.
Zwei Eurofighter steigen auf. In Unterfranken waren zahlreiche Menschen wegen des Überschallknalls verunsichert. Symbolfoto: Bernd Wüstneck/dpa
 
von DPA
Verunsicherte Menschen in Unterfranken: Am Freitagabend war ein sehr lauter Knall über Würzburg und Aschaffenburg zu hören. Nun ist klar, warum die Düsenjäger der Bundeswehr am Freitag aufstiegen.

Eine ägyptische Passagiermaschine hat die lautstarken Überschallflüge der Jets in der Grenzregion von Hessen und Bayern ausgelöst. Die deutschen Behörden hätten am Freitagabend mehr als fünf Minuten lang keinen Funkkontakt zu dem Flugzeug herstellen können und routinemäßig die Luftwaffe alarmiert, sagte ein Sprecher der Deutschen Flugsicherung am Samstag. Zuerst hatte der Bayerische Rundfunk darüber berichtet.


Knall in Unterfranken: Deshalb stiegen die Düsenjets in den hessisch-bayerischen Himmel auf

Die beiden Bundeswehrjets waren im bayerischen Neuburg an der Donau gestartet und dem Flugzeug mit hoher Geschwindigkeit hinterher geflogen. Dabei durchbrachen sie die Schallmauer und lösten laute Knalle aus. Unter anderem in Aschaffenburg, Würzburg und Umgebung, aber auch Teilen Hessens berichtete die Polizei von Anrufen besorgter Bürger am Freitagabend.

Das Flugzeug war im ägyptischen Badeort Hurghada gestartet, wo ein Angreifer am Freitag mit einem Messer zwei deutsche Frauen getötet hatte. Auf den Einsatzbefehl für die Jets habe das aber keinen Einfluss gehabt, sagte ein Sprecher der Luftwaffe am Samstag. Es habe sich um ein "Routinemanöver" gehandelt. Nötig wurde das Eingreifen der Abfangjäger letztlich nicht - die Besatzung des Fliegers zum Flughafen Münster/Osnabrück meldete sich via Funk, noch bevor die Jets aufgeschlossen hatten. Sie hatten zuvor vermutlich eine falsche Frequenz eingestellt.

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