Waldbrunn (Kreis Würzburg)
Schwerer Unfall

A3 im Kreis Würzburg: Auto rammt Wohnwagen - fünf Verletzte

Bei einem schweren Unfall auf der A3 im Kreis Würzburg sind fünf Menschen zum Teil schwer verletzt worden.
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Bei einem Unfall auf der Autobahn 3 sind fünf Menschen im Kreis Würzburg zum Teil schwer verletzt worden. Foto: Polizei
Bei einem Unfall auf der Autobahn 3 sind fünf Menschen im Kreis Würzburg zum Teil schwer verletzt worden. Foto: Polizei
Schwerer Unfall auf der Autobahn 3 in Unterfranken: Am Freitagnachmittag, gegen 15.50 Uhr, fuhr ein Wohnwagengespann auf dem rechten der drei vorhandenen Fahrstreifen in Fahrtrichtung Nürnberg.

Zum gleichen Zeitpunkt war ein 27 Jahre alter Fahrer auf dem mittleren Fahrstreifen unterwegs. Wie die unterfränkische Polizei berichtet, zog der Mann aus bislang nicht geklärter Ursache nach rechts und prallte in den Wohnwagen.

Dadurch wurde der Wohnwagen vom Zugfahrzeug getrennt und schleuderte nach rechts an den Fahrbahnrand. Auch der 27-Jährige geriet mit seinem Fahrzeug ins Schleudern, kam nach rechts von der Fahrbahn ab und überschlug sich im Grünstreifen.


Kreis Würzburg: Fünf Menschen bei Unfall verletzt

Der Wohnwagen-Pkw geriet nach links auf den Fahrstreifen, wo sich von hinten eine 60-jährige Fahrerin aus dem Raum Miltenberg näherte. Bei dem Versuch, dem schleudernden Wagen auszuweichen, prallte sie ihrerseits nach links in die Betonschutzwand.

Im Auto des Unfallverursachers wurde lediglich der Fahrer selbst leicht verletzt, seine beiden Mitfahrer kamen mit dem Schrecken davon. Im Wohnwagen-Auto wurden die beiden 63 und 64 Jahre alten Eltern schwer, der 19-jährige Sohn auf der Rücksitzbank leicht verletzt.

Auch die Dame aus dem Raum Miltenberg wurde leicht verletzt. Alle fünf Verletzten wurden nach der Erstbehandlung vor Ort zur weiteren Versorgung in die Uni-Klinik Würzburg gebracht.

Aufgrund der eingegangenen Notrufe wurden neben den Feuerwehren aus Helmstadt, Waldbrunn und Waldbüttelbrunn mit zusammen ca. 40 Mann auch sechs Rettungswagen des Rettungsdienstes an die Unfallstelle beordert, ein Notarzt wurde mit dem Rettungshubschrauber eingeflogen. Das Technische Hilfswerk war mit einer Autobahnbereitschaft ebenfalls vor Ort.


Langer Stau auf der A3

Die Autobahn wurde in Fahrtrichtung Nürnberg für ca. eine Stunde komplett gesperrt, danach konnten nach und nach die einzelnen Fahrstreifen wieder freigegeben werden. Aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens staute sich der Verkehr mehrere Kilometer weit zurück.

Alle Fahrzeuge wurden total beschädigt und mussten abgeschleppt werden. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von ca. 50.000 Euro.

Wegen der Schwere des Unfalls und der noch nicht gesicherten Unfallursache wurde beim Unfallverursacher durch die Staatsanwaltschaft Würzburg eine Blutentnahme sowie die Sicherstellung der beiden im Pkw des Unfallverursachers aufgefundenen Mobiltelefone angeordnet. Die Unfallermittlungen führen Beamte der Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried.
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