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Dreist

Rücksichtsloser 40-Jähriger fährt auf A3 durch Rettungsgasse

Ein 40-jähriger Autofahrer aus dem Raum Bamberg hat am Mittwochnachmittag nach einem Unfall auf der A3 bei Aschaffenburg nicht nur unbefugt die Rettungsgasse benutzt, sondern auch noch beinahe einen Feuerwehrmann angefahren. Die Polizei ermittelt nun wegen mehrerer Straftatbestände.
Symbolfoto: dpa
 
Kurz vor 14.00 Uhr war es auf der A3 auf Höhe von Waldaschaff, am Rohrbergabstieg zwischen Rohrbrunn und der Haseltalbrücke, in Fahrtrichtung Nürnberg zu einem schweren Verkehrsunfall gekommen, wie die Polizei mitteilte. Unverzüglich machten sich Streifen der Verkehrspolizei Aschaffenburg-Hösbach und der Freiwilligen Feuerwehren aus Weibersbrunn und Waldaschaff auf den Weg zum Unfallort.

Vorbildlich bildeten die Autofahrer im zweispurigen Bereich zwischen dem linken und dem rechten Fahrstreifen die bereits bei stockendem Verkehr vorgeschriebene Rettungsgasse, durch welche die Einsatzkräfte an den Unfallort fuhren. Umso mehr enttäuschte allerdings das Verhalten eines VW-Fahrers. Er war offenbar aus der Schlange der Wartenden in die Rettungsgasse ausgeschert und war eigennützig einem Einsatzwagen der Feuerwehr gefolgt. Ungefähr auf Höhe der Rastanlage Spessart-Süd hielten die Feuerwehrleute an und zwei von ihnen wiesen den Autofahrer auf sein dreistes Fehlverhalten hin und zudem darauf, dass sie die Polizei verständigen werden.


Feuerwehrmann rettet sich durch Sprung zur Seite

Doch auch dies schien den Mann nicht weiter zu beeindrucken. Sinngemäß soll er sich gar darüber gefreut haben, dass ihm die Bahn frei gemacht worden war, rollte mit seinem Pkw an und auf einen der beiden Feuerwehrmänner zu. Dieser stolperte schließlich rückwärts und sprang zur Seite, um nicht von dem Wagen erfasst zu werden. Dabei wurde er leicht verletzt. Dem 40-Jährigen gelang es daraufhin über die Rastanlage davon zu fahren.


Dreister Autofahrer kommt aus dem Raum Bamberg

Im Zuge einer sofort eingeleiteten Fahndung nach dem Autofahrer wurde er einige Zeit später von einer Streife der Verkehrspolizeiinspektion Schweinfurt-Werneck auf der A70 bei Eltmann gestellt. Nach Beendigung der erforderlichen polizeilichen Maßnahmen durfte der 40-Jährige, der aus dem Raum Bamberg stammt, seine Fahrt fortsetzen. Gegen ihn wurde ein strafrechtliches Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr, der Nötigung und der Gefährlichen Körperverletzung eingeleitet. Zudem wird ein Bericht an die Führerscheinstelle gefertigt.

Die Polizei bedankt sich ausdrücklich bei allen Auto- und Lkw-Fahrern, die sich vorbildlich verhalten haben und bei der Annäherung der Einsatzfahrzeugen mit Sonder- und Wegerechten eine Rettungsgasse zwischen dem linken und rechten Fahrstreifen bildeten. Sie kamen dabei nicht nur ihrer gesetzlichen Pflicht nach, sondern ermöglichten Polizei und Feuerwehr rasch zu der Unfallstelle vorzudringen, um Hilfe zu leisten und den Gefahrenort abzusichern. ak

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