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DFB-Pokal

Pokalfight: Würzburger Kickers unterliegen 1860 München im Elfmeterschießen

Die Würzburger Kickers haben das Achtelfinale des DFB-Pokals knapp verpasst. Sie verloren gegen 1860 München 3:4 nach Elfmeterschießen.
Der Würzburger Nejmeddin Daghfous (l) kämpft mit dem Münchener Maximilian Wittek um den Ball. Foto: Daniel Karmann/dpa
 
von DPA
Mit großer Moral und den besseren Nerven im Elfmeterschießen hat sich der TSV 1860 München im bayerischen Duell der Zweitligisten bei den Würzburger Kickers ins Achtelfinale des DFB-Pokals gekämpft. Nach 120 torlosen Minuten setzten sich die "Löwen" am Dienstagabend mit 4:3 vom Punkt durch. Nach vier Niederlagen nacheinander - darunter ein 0:2 in Würzburg - konnten die Münchner "Löwen" und ihr Trainer Kosta Runjaic wieder einmal jubeln.

Vor bester Kulisse in der ausverkauften Flyeralarm-Arena lieferten sich die beiden Zweitligisten einen spannenden Pokalfight. Bei den Kickers nahm Trainer Bernd Hollerbach im Vergleich zum letzten Ligamatch gegen den KSC vier Veränderungen in seiner Startelf vor: Wulnikowski, Rama, Felix Müller und Soriano (alle Bank) machten Platz für Siebenhandl, Kurzweg, Weihrauch und Königs.


Kickers mit besserem Start

Die Kickers agierten zunächst zielstrebiger. Einen wuchtigen Freistoß des Standard-Spezialisten Daghfous aus 30 Metern musste 1860-Torwart Jan Zimmermann mit den Fäusten abwehren (30.). Und auch Schoppenhauer vergab für die im ersten Durchgang etwas bessere Heimelf.

1860-Coach Kosta Runjaic brachte zur Pause Victor Andrade, der Tempo ins Münchner Angriffsspiel bringen sollte. Der Brasilianer verletzte sich jedoch bei einem Zweikampf am linken Knie und humpelte wieder vom Platz (67.). Der nächste Ausfall für die gebeutelten "Löwen". Für Andrade kam Levent Aycicek, der einigen Schwung entfachte und im Strafraum über den grätschenden Felix Müller stürzte (80.). Vehement forderten die Sechziger Elfmeter.

In der Verlängerung 99. Minute hatten die Würzburger die bis dahin beste Chance der Partie. Rama setzte sich gegen Wittek durch und köpfte eine Flanke an die Latte (99.). Nach dem Seitenwechsel hatten dann auch die Löwen ihre Möglichkeit, das Match in der Extra-Time für sich zu entscheiden. Mugosa nahm einen Diagonalball geschickt an und hielt voll drauf (112.). Doch Siebenhandl war zur Stelle und wehrte den Schuss mit einer Parade zur Seite ab.


Zwei unglückliche Würzburger

Vom Punkt aus traf Rama für die Kickers, ehe Soriano in 60-Keeper Zimmermann seinen Meister fand. Benatelli blieb cooler und verwandelte sicher. Für die Münchner waren die drei ersten Schützen allesamt erfolgreich. Anschließend vergab Stojkovic für München und alles war wieder offen. Nach Toren von Pisot (Würzburg) und Mölders (1860) wurde Daghfous zum unglücklichsten Kickers-Akteur. Er schoss den letzten und alles entscheidenden Elfmeter an die Latte.

Damit sicherten sich die Löwen die 630 000 Euro aus der Zentralvermarktung des DFB, die fürs Achtefinale garantiert werden. Ihr Gegner wird am Mittwoch ausgelost.

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