Messer in den Rücken gerammt

Messerangriff in Aschaffenburg: Ermittler äußern sich zum Täter

Nach der Messerattacke eines Radfahrers auf einen Fußgänger in Aschaffenburg am Freitag sitzt der mutmaßliche Täter nun in Haft.
Polizisten nehmen am 16.09.2016 in Aschaffenburg (Bayern) auf einem Bürgersteig Spuren auf. Ein Radfahrer hatte einem Fußgänger im Vorbeifahren ein Messer in den Rücken gerammt. Foto: Ralf Hettler/dpa
 
von DPA
Die psychische Krankheit des Täters war offenbar Grund für den Messerangriff in Aschaffenburg. Es gebe keine Anhaltspunkte für einen terroristischen Hintergrund oder eine Beziehungstat, sagte Aschaffenburgs Leitender Oberstaatsanwalt, Burkhard Pöpperl, am Montag.

Deshalb gingen die Ermittler von der Krankheit als Grund für die Attacke aus. Ein Radfahrer hatte am Freitagmorgen in der Innenstadt einem 33 Jahre alten Fußgänger im Vorbeifahren ein Messer in den Rücken gerammt.

Polizisten nahmen am Sonntagabend als mutmaßlichen Täter einen 19-Jährigen fest, der wegen einer psychischen Krankheit in Behandlung ist.

Der Mann wurde am Montag einem Haftrichter vorgeführt, meldet die Polizei. Angaben zur Sache machte der Beschuldigte im Beisein seines Anwalts nicht. Der Ermittlungsrichter erließ gegen den dringend tatverdächtigen Haftbefehl wegen des Verdachts des versuchten Mordes und der gefährlichen Körperverletzung. Im Anschluss wurde der 19-Jährige in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.

zum Thema "Radfahrer sticht Fußgänger Messer in den Rücken"

Newsletter kostenlos abonnieren
Für diesen Artikel wurde die Kommentarfunktion deaktiviert.