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Frontalzusammenstoss

Unfall bei Margetshöchheim: Vier Erwachsene und vier Kinder verletzt

Zu einem schweren Frontalzusammenstoß ist es am Dienstagnachmittag im Landkreis Würzburg gekommen. Es gibt acht Verletzte, darunter auch mehrere Kinder.
Zu einem schweren Frontalzusammenstoß ist es am Dienstagnachmittag im Landkreis Würzburg bei Margetshöchheim gekommen. Foto: >Berthold Diem
 
Aus bislang noch ungeklärter Ursache ist am Dienstagnachmittag eine Touran-Fahrerin bei Margetshöchheim im Kreis Würzburg mit ihrem Fahrzeug auf die Gegenfahrbahn gekommen und dort mit einem VW Golf kollidiert. Acht Menschen wurden verletzt, darunter auch vier Kinder. Eine Sachverständige ist zur Stunde gemeinsam mit Beamten der Polizeiinspektion Würzburg-Land zur Verkehrsunfallaufnahme vor Ort.
Um 16.30 Uhr hatte sich der Frontalzusammenstoß zwischen den beiden Ausfahrten zur Gemeinde Margetshöchheim auf der Staatsstraße 2300 ereignet, wie die Polizei am frühen Abend berichtet. Die Lenkerin des VW Touran war in Richtung Erlabrunn unterwegs gewesen und bei ihrer Fahrt Zeugenaussagen zufolge mit ihrem Fahrzeug nach links auf die Gegenfahrbahn geraten. Dort prallte der Touran schließlich in einen entgegenkommenden Golf, in dem ein Ehepaar mit einem Säugling saß.


Säugling bei Unfall schwerst verletzt

Die Fahrerin des Touran wurde durch die Wucht des Aufpralls in ihrem Wagen eingeklemmt und schwerstverletzt. Auch ihr Beifahrer und die drei Kinder im Fahrzeug erlitten schwere Verletzungen. Der Säugling erlitt ebenfalls schwerste Verletzungen, die Erwachsenen im Golf hatten mehr Glück und erlitten leichtere Verletzungen. Die Feuerwehr befreite die eingeklemmte Frau aus dem völlig zerstörten Fahrzeug. Anschließend wurden die Verletzten teilweise mit Rettungshubschraubern in naheliegende Kliniken gebracht.

Die Fahrbahn wurde für die Unfallaufnahme komplett gesperrt, die Freiwilligen Feuerwehren aus den umliegenden Gemeinden waren mit zahlreichen Kräften im Einsatz und unterstützten die Beamten der Polizeiinspektion Würzburg-Land tatkräftig.
Diese hat die Unfallermittlungen aufgenommen und geht insbesondere der Frage nach, wie es zu dem schweren Unfall kommen konnte. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Würzburg wurde auch eine Sachverständige zur Unfallstelle beordert. An den beiden Fahrzeugen entstand wirtschaftlicher Totalschaden. Die Staatsstraße muss noch bis etwa 19.30 Uhr für den Verkehr gesperrt bleiben (Stand: 18.15 Uhr).

Update: Wie die Polizei berichtet, ist der Säugling am Mittwoch gestorben.

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