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Region  // Würzburg

Maschinenbau

Koenig & Bauer mit weniger Umsatz und roten Zahlen

Weniger Umsatz und ein höherer Verlust - der Jahresstart ist für Koenig & Bauer eher mau ausgefallen. Ein deutliches Auftragsplus macht dem Unternehmen aber Hoffnung.
ARCHIV - KBA-Mitarbeiter justieren am 01.07.2014 in der Montage des Druckmaschinenherstellers Koenig & Bauer in Wuerzburg (Bayern) eine neue Digitaldruckmaschine. Am 12.05.2015 gibt das Unternehmen die Quartalszahlen bekannt. Foto: David Ebener/dpa
 
von DPA
Für den Druckmaschinenhersteller Koenig & Bauer läuft es trotz der Fortschritte durch den Konzernumbau noch nicht wieder rund. Im ersten Quartal konnte das Unternehmen zwar wieder mehr Aufträge gewinnen, doch schrumpften die Umsätze im Jahresvergleich deutlich. Geringere Auslieferungen, aber auch ein ungünstiger Produktmix sowie Auslastungsprobleme ließen zudem den Verlust steigen. Für den weiteren Jahresverlauf macht sich Vorstandschef Claus Bolza-Schünemann Hoffnung auf Besserung. "Weit über 50 Prozent des Konzernumsatzes wird KBA in der zweiten Jahreshälfte erwirtschaften", erklärte er am Dienstag in Würzburg.

Zwischen Januar und März gingen die Erlöse um rund 17 Prozent auf 177 Millionen Euro zurück. Unter dem Strich verbuchte Koenig & Bauer einen Verlust von rund 17 Millionen Euro, nach minus 14 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Der Auftragseingang legte dagegen um 27 Prozent zu auf rund 307 Millionen Euro.

Kunden bestellten vor allem Bogenoffsetmaschinen, mit denen Werbebroschüren, Geschäftsberichte und Kataloge gedruckt werden können. Mit diesem Bereich macht das Unternehmen mehr als die Hälfte seines Umsatzes. Auch Spezialmaschinen für den Druck von Wertpapieren und Banknoten konnte KBA verkaufen.

Die Branche ist wegen der eingebrochenen Nachfrage im Zeitungs- und Anzeigenbereich seit Jahren in der Krise. Mit der Neuausrichtung will KBA seine Kapazitäten an den geschrumpften Markt anpassen und bis 2016 wieder nachhaltig profitabel sein. Dabei sollen auch mehr als 1000 Arbeitsplätze abgebaut werden. Zum Quartalsende beschäftigte KBA noch gut 5300 Menschen, das waren rund 900 weniger als vor Jahresfrist.

Für das Gesamtjahr erwartet Vorstandschef Bolza-Schünemann einen ähnlichen Umsatz wie im Vorjahr, der bei rund 1,1 Milliarden Euro lag. Die Würzburger sind, gemessen am Umsatz, der zweitgrößte Druckmaschinenhersteller der Welt. Hauptkonkurrent ist der Weltmarktführer Heidelberger Druckmaschinen.


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