Würzburg
Veranstaltung

Empfang in Würzburg verlegt - zu viele wollen Kanzlerin Merkel sehen

Am 23. Januar spricht Angela Merkel beim Diözesanempfang in Würzburg. Weil das Interesse so groß ist, wurde die Veranstaltung ins Kongresszentrum verlegt.
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Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) lacht am 06.01.2017 in Trinwillershagen (Mecklenburg-Vorpommern) auf dem Neujahrsempfang des Landrates des Kreises Vorpommern-Rügen. Merkel kommt am 23. Januar zum Diözesanempfang des scheidenden katholischen Würzburger Bischofs Friedhelm Hofmann. Foto: Stefan Sauer/dpa-Zentralbild/dpa
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) lacht am 06.01.2017 in Trinwillershagen (Mecklenburg-Vorpommern) auf dem Neujahrsempfang des Landrates des Kreises Vorpommern-Rügen. Merkel kommt am 23. Januar zum Diözesanempfang des scheidenden katholischen Würzburger Bischofs Friedhelm Hofmann. Foto: Stefan Sauer/dpa-Zentralbild/dpa
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) zieht als Festrednerin offenbar viele Menschen an: Am 23. Januar spricht die Regierungschefin beim Diözesanempfang des scheidenden katholischen Würzburger Bischofs Friedhelm Hofmann - weil das Interesse so groß ist, wurde der Empfang nun vom großen Vorlesungsgebäude der Universität Würzburg in das Kongresszentrum in der Innenstadt verlegt, wie das Bistum am Montag miteilte. So könne man rund 2.000 Menschen eine Teilnahme an dem Empfang ermöglichen und damit fast 1.000 Menschen mehr als bislang geplant. Dennoch haben sich bereits jetzt wesentlich mehr angemeldet und würden deshalb "in diesen Tagen" eine Absage erhalten.

Angela Merkels Vortrag am Montag in zwei Wochen ab 19.30 Uhr steht laut Mitteilung des Bistums unter dem Motto "Verbundenheit in offener Gesellschaft: Pluralität und Identität - Herausforderung und Chance". Bischof Hofmann freue sich sehr auf seinen Gast: "Es ist wichtig, dass wir uns mit den Grundlagen unseres Zusammenlebens beschäftigen." Prominente Zuhörer werden neben dem Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, der Münchner Erzbischof Kardinal Reinhard Marx, auch die Ansbach-Würzburger Regionalbischöfin Gisela Bornowski, der Vorsitzende des Zentralrates der Juden in Deutschland, Josef Schuster, und die bayerische Landtagspräsidentin Barbara Stamm (CSU) sein.

Für den Diözesanempfang konnte das Bistum in den vergangenen Jahren immer wieder hochkarätige Gäste gewinnen, so zum Beispiel Kultur-Staatsministerin Monika Grütters (CDU), den früheren WDR-Intendanten und ARD-Vorsitzenden Fritz Pleitgen, den ehemaligen Bundesumweltminister Klaus Töpfer (CDU) oder auch den früheren Bundesverfassungsrichter Paul Kirchhof. Organisiert wird der Empfang von der Domschule Würzburg und dem Caritasverband für die Diözese Würzburg. Bischof Hofmann wird am 12. Mai dieses Jahres 75 Jahre alt - in der Regel endet die Amtszeit katholischer Bischöfe mit ihrem 75. Geburtstag.
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