Wirtschaft

Druckerei Stürtz in Würzburg muss schließen

Die Würzburger Traditionsdruckerei Stürtz stellt den Betrieb ein. Den 240 Mitarbeitern des Unternehmens sei zum 1. Oktober gekündigt worden.
Druckerei Stürtz in Würzburg muss schließen Symbolbild: dpa
 
von DPA
Die Würzburger Traditionsdruckerei Stürtz stellt den Betrieb ein. Den 240 Mitarbeitern des Unternehmens sei zum 1. Oktober gekündigt worden, hieß es am Donnerstag aus dem Unternehmen. "Dieser Turnaround ist nicht geglückt", sagte Geschäftsführer Dirk Eichelbaum. Mehrere Medien hatten zuvor von der Schließung berichtet.

Stürtz hatte Ende Juni Insolvenz angemeldet und führt das Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung. Der Zeitraum, in dem die Firma ihre Rechnungen aus Insolvenzgeld decken kann, endet nun. Nach Angaben Eichelbaums ist das der Grund für die Schließung. Die Druckerei sucht weiterhin nach einem Investor, um die Schließung noch abzuwenden. "Würde sich jetzt noch ein Investor finden, würde auch verhandelt werden", sagte eine Sprecherin.

Das laufende Verfahren ist die dritte Insolvenz von Stürtz in drei Jahren. Nach einer missglückten Fusion mit einer Augsburger Druckerei war das Unternehmen Anfang März von der Sanierungs-Holding Solvesta übernommen worden. Stürtz wurde 1830 als Universitätsdruckerei gegründet und hatte sich auf hochwertige Druckmedien spezialisiert, unter anderem auf Schulbücher.
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