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Zweite Fussball-Bundesliga

Aufsteiger-Duell und Wiedersehen: Erzgebirge Aue reist nach Würzburg

Zwei Aufsteiger, zwei Gefühlswelten: Der abstiegsbedrohte FC Erzgebirge Aue ist am Freitagabend bei en bislang starken Würzburger Kickers zu Gast.
Die Würzburger Kickers (in Rot/hier gegen 1860 München) treffen am Freitagabend auf den FC Erzgebirge Aue. Foto: Michael Will, dpa
 
von DPA
Pavel Dotchev hat einen Strategiewechsel ausgegeben. Weniger schön spielen, dafür aber effektiver werden. "Was wir brauchen, ist der unbedingte Wille, Spiele zu gewinnen. Dieser Wille fehlt mir momentan", sagte Aues Trainer vor dem Aufsteiger-Duell seines FC Erzgebirge am Freitag (18.30 Uhr) gegen die Würzburger Kickers.

Das Duell steht unter gegensätzlichen Vorzeichen. Beide Vereine stiegen zwar mit ähnlichen Rahmenbedingungen und ähnlich überraschend in die 2. Fußball-Bundesliga auf. Seitdem haben sie sich aber äußerst unterschiedlich entwickelt. Aue droht, nach vier Niederlage in Serie und mit nur zehn Punkten aus elf Spielen den Anschluss zu verlieren. In Franken läuft es mit 21 Punkten und Platz acht derzeit rund.

Das Duell ist auch ein Wiedersehen: Rico Benatelli spielte zwei Jahre in Aue, ehe er nach dem Abstieg im Sommer des vergangenen Jahres zu den Kickers wechselte. "Logisch freue ich mich auf das Wiedersehen", sagte er der Deutschen Presse-Agentur: "Ich hatte eine sehr schöne Zeit in Aue und viele gute Erinnerungen, vor allem an das sehr familiäre Umfeld. Zudem habe ich sehr nette Menschen im und außerhalb des Vereins kennengelernt, sogar Freunde dazu gewonnen".

Noch immer pflegt Benatelli den Kontakt ins Erzgebirge, freut sich auf das Wiedersehen mit Helge Leonhardt. Doch wieso läuft es bei seinem Ex-Verein jetzt nicht so gut? "Aus der Ferne lässt sich das nur schwer beurteilen. In den Spielen, die ich gesehen habe, ist Aue spielstark aufgetreten und hatte seine Chancen - allerdings wurde das nicht belohnt".


Dotchev: "Würzburg ein sehr unangenehmer Gegner"

Damit deckt sich seine Einschätzung mit der im Erzgebirge. Dort betonten die Verantwortlichen immer wieder, dass die spielerische Qualität in der Mannschaft stimmt, nur eben die Ergebnisse nicht. "Ich erwarte von uns kein schönes Spiel oder das wir viel zaubern. Das wird nicht möglich sein", sagte Dotchev.

Die Würzburger seien ein "sehr, sehr unangenehmer Gegner. Hinten stehen sie massiv, stabil, lassen nichts anbrennen. Bei den Standards sind sie sehr gefährlich." Und dazu kommt dann noch "der uns nicht unbekannte Benatelli, der das Spiel gut lesen kann", sagte Dotchev. Der 24-jährige Mittelfeldspieler kündigte an: "Wir wollen unser Spiel machen, aggressiv auftreten, nach vorne spielen und am Ende gewinnen".

Trotz der ungünstigen Vorzeichen forderte Aues Stürmer Pascal Köpke: "Wir müssen beim Mitaufsteiger, der gut gestartet ist, punkten. Wir haben letztes Jahr schon gegen sie gespielt. Wir wissen, wie sie spielen, die wissen wie wir spielen - von daher wird es eine interessante Partie."

In den beiden bisher einzigen Aufeinandertreffen in der vergangenen 3. Liga-Saison konnte Aue nicht gewinnen. Einmal siegten die Franken, einmal endete das Spiel unentschieden.

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