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Kurioses

Graf gegen Stadt: Bizarrer Kleinkrieg um vier m² Straße in Pappenheim geht weiter

Die Stadt spricht von Vertragsbruch, der Graf will eine Straße blockieren - der Streit in Pappenheim ist bizarr. Kommt es jetzt zum Friedensschluss?
Blick auf das neue Schloss in Pappenheim am 07.11.2016. In dem mittelfränkischen Ort hat sich ein bizarrer Kleinkrieg um Fördergelder für eine Schloss-Sanierung entwickelt. Foto: epd
 
von DPA
Von einem Durchbruch kann man im monatelangen Streit zwischen Stadt der Pappenheim und Albrecht Graf von und zu Egloffstein noch nicht sprechen. Aber von einem Waffenstillstand. Der Stadtrat werde sich voraussichtlich bei seiner nächsten Sitzung am 14. September wieder mit dem Thema befassen, hieß es am Freitag aus Stadtratskreisen. Es zeichne sich inzwischen eine Lösung ab. Über Details wurde Stillschweigen vereinbart.
Bei dem Streit geht es um eine kleine Fläche, die der Graf einzäunen möchte. Etwa 40 öffentliche Parkplätze und die Stadtwerke wären dann nicht mehr mit dem Auto erreichbar. Das Areal gehört zu einem vor langer Zeit errichteten Haus und wurde später auf vier Quadratmetern asphaltiert, jedoch niemals offiziell zur Straße umgewidmet.
Hintergrund ist jedoch ein anderer Konflikt: Die Stadt wirft der gräflichen Familie vor, sie habe sich bei der Sanierung des Neuen Schlosses nicht an vertragliche Absprachen gehalten. Nach Angaben der SPD-Landtagsabgeordneten Helga Schmitt-Bussinger hat der Graf Geld des Landes für die Sanierung des Schlosses erhalten. Auf die Sanierung der Fassade zum Marktplatz hin warteten die Landesdenkmalbehörde und die Stadt Pappenheim aber bis heute. Die Gräflich Pappenheim'sche Verwaltung äußerte sich bislang nicht zu den Vorwürfen.

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