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Industrie

Schaeffler baut auf Schweinfurt

Lange hat die Industriesparte von Schaeffler geschwächelt. Jetzt wird wieder investiert. Innerhalb des Konzerns spielt Schweinfurt eine wichtige Rolle.
Schaeffler-Vorstandsmitglied Stefan Spindler Karl-Heinz Körblein
 
In den letzten Wochen ist damit begonnen worden, die alten FAG-Logos durch den Schriftzug von Schaeffler zu ersetzen. Damit will das Unternehmen sein Erscheinungsbild vereinheitlichen und die Marke stärken. Innerhalb des Konzerns spielt Schweinfurt bei diesem Projekt eine Vorreiterrolle. An diesem Dienstag, 26. September, wird dies bei einem Mitarbeitertag offiziell, wenn der große, weithin sichtbare Schriftzug über dem Gebäude von Aerospace am Vormittag enthüllt und am Abend erstmals beleuchtet wird.

In den letzten Monaten habe es eine intensive Werte- und Strategiediskussion im Konzern gegeben, sagt der Chef der Sparte Industrie, Stefan Spindler. Beim Mitarbeitertag werde er noch einmal umreißen, "für was Schaeffler steht". Dabei wird er auch noch einmal auf die aktuellen Geschäftszahlen eingehen, die zur Jahresmitte gezeigt haben, dass der lange Jahre schwächelnde Industriebereich mit Sitz in Schweinfurt, das Ruder herumgerissen hat.


Industriegeschäft legt wieder zu

Nach zwei ganz schwachen Jahren mit Umsatzrückgängen um 3,2 beziehungsweise 4,8 Prozent, hat das Industriegeschäft im ersten Halbjahr um 2,3 Prozent zugelegt. Was noch wichtiger ist: Die operative Gewinnmarge stieg von 7,3 Prozent im Jahr 2016 auf 8,5 Punkte. 2018 soll es weiter aufwärtsgehen und bis 2020 die Zielmarge von über zwölf Prozent erreicht werden. "Dafür sehen wir jetzt den Rückenwind", sagt Spindler, der seinen Job vor zweieinhalb Jahren angetreten hat.

Erreicht wurde dies durch Kostensenkungen, verbunden mit einem Personalabbau, vor allem aber auch durch neue Produkte. Die stärksten Impulse kommen aus der Antriebstechnik für Maschinen. Ganz stark entwickelt sich das Chinageschäft nach einem Rückschlag im vergangenen Jahr. Teilweise stoße man an Kapazitätsgrenzen, nicht nur personell, sondern auch in den Produktionslinien. Ausgebaut werden die Bereiche Mechatronic und Service.

Dazu hat Schaeffler ein eigenes Zentrum in Schweinfurt gegründet, in dem Entwicklung, Produktion und Vertrieb zusammengefasst werden "Das ist für Schweinfurt sehr wichtig, für die Mannschaft bedeutet dies Motivation." Start ist im nächsten Jahr mit zunächst 50 Mitarbeitern. Damit nicht genug. Unter dem Stichwort "New Work" wird die Arbeitsumgebung für die Mitarbeiter Zug um Zug umgestaltet. Es geht um flexibelere Arbeitsplätze, darum, die Mitarbeiter für Projekte zusammenziehen zu können. Ziel ist es, das Gemeinschaftsgefühl zu stärken. Begonnen wird damit im Verwaltungshochhaus.

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Spindler fasst zusammen: "Wir investieren in einen Mix, die Verbesserung der Fertigungskapazitäten, in eine bessere Effizienz und die Flexibilität der Mitarbeiter."

Von Karl-Heinz Körblein

zum Thema "Schaeffler"

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