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Mountainbiker bei Sturz im Wald schwer verletzt

Im Rahmen einer groß angelegten Suchaktion hat am späten Mittwochabend die Besatzung eines Polizeihubschraubers einen Mountainbiker entdeckt, der in einem Waldgebiet zwischen Schweinfurt und Üchtelhausen gestürzt war und sich dabei schwere Verletzungen zugezogen hatte.
Symbolbild: Matthias Hoch
 

Gegen 19.30 Uhr war im Polizeipräsidium Unterfranken der Notruf des Fahrradfahrers eingegangen. Der Mann aus dem Landkreis Schweinfurt teilte mit, dass er im Bereich "Dianenlust" gestürzt sei und sich vermutlich ein Bein gebrochen habe. Allerdings konnte der 48-Jährige nicht mitteilen, wo er sich genau befindet. Die weitere Suche gestaltete sich schwierig, weil wegen schlechter Netzabdeckung eine Verständigung über das Handy des Mannes kaum möglich war. Die Verbindungen rissen immer wieder ab. Nach Eingang des Notrufes leitete die Polizei Schweinfurt sofort eine großangelegte Suchaktion ein.

Für den erfolgreichen Ausgang der Suchaktion entscheidend war der Einsatz des Polizeihubschraubers. Die Besatzung entdeckte gegen 21.30 Uhr beim Überfliegen des Einsatzgebietes eine Lichtquelle im Wald. Mit Hilfe des Suchscheinwerfers konnten Pilot und Co-Pilot eine Person ausmachen, bei der es sich - wie sich später herausstellte - um den gesuchten Fahrradfahrer handelte. Die Einsatzkräfte am Boden folgten dann dem Lichtkegel des Helikopters, wobei sich die Heranführung der Rettungskräfte und die Bergung des Verletzten aufgrund des unwegsamen Waldgeländes nicht einfach gestaltete.

Oberschenkel gebrochen und ausgekühlt


Wie sich herausstellte, war der 48-Jährige in den Abendstunden und nur mit einer Radlerhose, einem T-Shirt und einer Windjacke bekleidet zu seiner abendlichen Fahrradtour gestartet. Auf den unbefestigten Wegen, auf denen der Mann offensichtlich unterwegs war, stürzte er schließlich und kam etwa 200 Meter abseits befahrbarer Wege zum Liegen. Wie sich herausstellte, hatte sich der Biker einen Oberschenkel gebrochen und war bei nur noch vier Grad bereits etwas ausgekühlt. Ein Notarzt kümmerte sich um den Verletzten, bevor der Mann vom Rettungsdienst in ein Schweinfurter Krankenhaus eingeliefert wurde.

Trotz der schwierigen Umstände ein glücklicher Ausgang einer Vermisstensuche, die dank des Großeinsatzes von nahezu 80 Personen und auch des Einsatz des Hubschraubers mit diesem positiven Ergebnis abgeschlossen werden konnte.

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