Autokorso

Hochzeitsgesellschaft gefährdet Fußgänger in Schweinfurt und flieht vor Polizei

Rote Ampeln überfahren, Driften in der Stadt: Mehrere Autos einer Hochzeitsgesellschaft gefährdeten am Samstag Fußgänger in Schweinfurt.
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Das Bild einer Überwachungskamera zeigt einen Teil der Hochzeitsgesellschaft, die am Samstag durch riskante Fahrmanovöer Passanten in Schweinfurt gefährdete.  Foto: Polizei
Das Bild einer Überwachungskamera zeigt einen Teil der Hochzeitsgesellschaft, die am Samstag durch riskante Fahrmanovöer Passanten in Schweinfurt gefährdete. Foto: Polizei
Ein Autokorso am Samstagnachmittag in der Schweinfurter Innenstadt wird für alle Beteiligten Konsequenzen haben. Wie die Polizei mitteilt, laufen gegen die Mitglieder einer Hochzeitsgesellschaft Untersuchungen wegen Gefährdung des Verkehrs.

Demnach fuhr die Fahrzeugkolonne in verkehrsgefährdender Art und Weise durch die Innenstadt und die Fußgängerzone am Rossmarkt.

Verschiedene Fahrzeugführer missachteten rote Ampeln, fuhren mit überhöhter Geschwindigkeit - in der Fußgängerzone ist nur Schrittgeschwindigkeit für diejenigen Verkehrsteilnehmer erlaubt, die eine Ausnahmegenehmigung haben - und legten riskante Fahrmanöver an den Tag, unter anderem Driften.

Dabei sollen mehrere Passanten gefährdet worden sein, unter anderem ein Kind, das gerade bei Grünlicht die Fahrbahn überquerte.


Polizei stoppt fliehende Hochzeitsgäste

Ein in der Nähe befindliches Streifenfahrzeug wurde auf das Geschehen aufmerksam und setzte sich vor den Korso. Daraufhin versuchten mehrere Autofahrer sich durch schnelles Rückwärtsfahren aus dem Staub zu machen. In der Luitpoldstraße stoppten mehrere hinzugezogene Streifenbesatzungen die Kolonne und stellten die Personalien sämtlicher Fahrer fest.

Bei der Polizeiaktion tat sich besonders ein 36-Jähriger hervor, der sich sehr aggressiv gegenüber den Einsatzkräften verhielt und keinerlei Einsicht hinsichtlich der Missachtung geltender Rechtsvorschriften zeigte.

Die Beamten leiteten mehrere Ermittlungsverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs ein.

Zeugen, die von der Fahrzeugkolonne durch zu schnelles Fahren oder andere riskante Fahrmanöver gefährdet wurden, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 09721/202-0 mit der Polizeiinspektion Schweinfurt in Verbindung zu setzen.
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