Ich willige einX

Diese Website verwendet das Besucheraktions-Pixel von Facebook für statistische Zwecke. Mit einem Cookie kann so nachvollzogen werden, wie unser Marketing auf Facebook wirkt und wie wir es verbessern können. Wir freuen uns, wenn Sie uns Ihr Einverständnis hierzu erteilen. Eine genaue Beschreibung zum „Besucheraktions-Pixel“, zu Cookies im Allgemeinen und Ihrem Widerspruchsrecht, das Sie jederzeit ausüben können, steht Ihnen in unserer Datenschutzerklärung unter hier zur Verfügung.

Sammlung

Bonner Professor vermacht Museum wertvolle Masken aus der Rhön

Ein Bonner Professor hat dem Fastnachtmuseum in Kitzingen seinen Nachlass überlassen- darunter hochwertige Fastnachtsmasken, vorwiegend aus der Rhön.
Museumsleiterin Daniela Sandner (rechts) und wissenschaftliche Mitarbeiterin Romana Wahner begutachten eine Rhönmaske der Sammlung Münch im Depot des Fastnachtmuseums.  Foto: Ann-Katrin Götz
 
Das Deutsche Fastnachtmuseum in Kitzingen freut sich über einen "wahren Schatz". Der besteht aus hochwertigen, handgeschnitzten Fastnachtsmasken - vorwiegend aus der Rhön - und vielen fastnächtlichen Utensilien der "Sammlung Professor Friedrich Münch, Bonn".
Zu den Exponaten gehören laut Pressemitteilung "umfangreiche, akribisch geführte Forschungsunterlagen, Super-8-Filme, Tonbänder, Audio-Kassetten, Hunderte von Dias, Schwarz-Weiß-Bilder sowie eine vielbändige Fachbibliothek".
Museumsleiterin Daniela Sandner, Hans Driesel und Paul Glos holten die umfangreiche, einen Kleintransporter füllende Sammlung aus Bonn ab. Hans Driesel, der mit Hans Joachim Schumacher schon einige Schenkungen abgewickelt hat, erklärt: "Die Sammlung Münch ist von der Quantität, vor allem aber von der fachlichen Qualität, einmalig in der Geschichte des Deutschen Fastnachtmuseums."


Bei Faschingsumzügen dabei

Professor Friedrich Münch (1930-2015) lehrte laut Mitteilung an den Universitäten Bonn und Köln Kunstdidaktik. Zudem gestaltete er Seminare und Exkursionen, vermittelte Wissen, wusste zu begeistern. Dabei war Friedrich Münch kein Mann der grauen Theorie. Gleichermaßen Gestalter wie aktiver Teilnehmer, sah man ihn auch inmitten der Kölner Umzüge.
Seine Themenfelder waren von enormer Vielfalt, umfassten vor allem das Figurentheater, Schatten- und Maskenspiel. Es verstehe sich von selbst, dass sich der Schöngeist Professor Münch auch künstlerisch betätigte. Seine Frau, Christa Münch, war jetzt zu Gast im Deutschen Fastnachtmuseum. Sie sei überzeugt, dass sich die Exponate und der wissenschaftliche Nachlass ihres Mannes in guten Händen befinden, so das Museum. Dessen Dank für die Vermittlung der Sammlung geht auch an Prof. Dr. Bärbel Kerkhoff-Hader, so die Mitteilung. Die ehemalige Professorin der Volkskunde an der Universität Bamberg habe die Übergabe der Sammlung in den Bestand des Museums für die Forschung begleitet. Siegfried Sedelka
Newsletter kostenlos abonnieren





Bitte melden Sie sich an, um kommentieren zu können:
Benutzer     Passwort    

Sie sind noch nicht registriert? Bitte hier registrieren.