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Gewalt gegen Polizei

Schwabach: Asylbewerber verletzt Polizisten schwer - weil er Wohnung nicht räumen wollte

Ein 25-jähriger Asylbewerber hat am Donnerstag einen Polizisten mit einer Glasscherbe schwer verletzt. Zuvor hatte er mit einem Messer geworfen.
Ein 25-jähriger Asylbewerber hat am Donnerstag in Schwabach einen Polizisten mit einer Glasscherbe schwer verletzt. Zuvor hatte er mit einem Messer geworfen.  Foto: Matthias Hoch
 
Bei einem Einsatz wurde ein Polizist am Donnerstagnachmittag in Schwabach schwer verletzt.

Wie das Polizeipräsidium Mittelfranken mitteilt, waren die Beamten gegen 14.15 Uhr in eine Asylbewerberunterkunft in Schwabach gefahren. Dort sollten sie eine Sozialamtsmitarbeiterin der Stadt unterstützen, die zu einem Gespräch mit einem Asylbewerberfahren sollte.

Einem 25-jährigen Asylbewerber war bereits Ende Mai ein Bescheid zugesendet worden, dass er einer Wohnung in Ansbach zugewiesen worden sei. Der Aufforderung, dorthin umzuziehen, war der junge MAnn jedoch nicht nachgekommen.


Verbale Auseinandersetzung eskaliert schnell

Als der Asylbewerber geöffnet hatte, entwickelte sich sofort eine verbale Auseinandersetzung zwischen ihm, der Sozialamtsmitarbeiterin und der Polizei. Völlig unvermittelt zog er plötzlich unter einem Tisch ein Messer hervor und warf es auf die Polizeibeamten.

Das Messer verfehlte glücklicherweise sein Ziel. Jedoch griff der Beschuldigte die Beamten anschließend weiter an: Er zerschlug die Scheibe einer Balkontür, griff sich eine Glasscherbe und soll versucht haben, auf einen Beamten einzustechen.

Dem Bematen gelang es zwar noch, den Angriff abzuwehren, doch verletzte er sich dabei derart schwer an der Hand, dass er unverzüglich in ein Krankenhaus gebracht und operiert werden musste. Nach ärztlicher Auskunft wird er mehrere Monate dienstunfähig bleiben. Seine Kollegin erlitt leichte Blessuren.


Asylbewerber überwältigt und gefesselt

Der Asylbewerber konnte letztlich überwältigt und gefesselt werden. Er erlitt leichte Verletzungen - nach bisher vorliegenden Erkenntnissen durch herumliegende Glassplitter. Die Mitarbeiterin des Sozialamtes blieb unverletzt.

Bei der zunächst verwendeten Tatwaffe handelt es sich um ein Küchenmesser mit einer Klingenlänge von ca. 20 cm. Es wurde sichergestellt.

Die weitere Sachbearbeitung wegen des Verdachts des versuchten Totschlags übernahm das Fachkommissariat der Kripo Schwabach. Der Beschuldigte wird im Laufe des Tages auf Antrag der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth einem Ermittlungsrichter zur Prüfung der Haftfrage überstellt.

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