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Anklage: Reichsbürger von Georgensgmünd wollte möglichst viele Polizisten töten

Der Mann, der sich als "Reichsbürger" sieht und 2016 einen Polizisten erschossen hat, wollte laut Anklage möglichst viele Polizisten töten.
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Der Mann, der sich als "Reichsbürger" sieht und 2016 einen Polizisten erschossen hat, wollte laut Anklage möglichst viele Polizisten töten. Foto: Daniel Karmann/dpa
Der Mann, der sich als "Reichsbürger" sieht und 2016 einen Polizisten erschossen hat, wollte laut Anklage möglichst viele Polizisten töten. Foto: Daniel Karmann/dpa
Der selbst ernannte "Reichsbürger" aus dem fränkischen Georgensgmünd, der 2016 einen Polizisten erschossen und zwei weitere verletzt hat, wollte aus Sicht der Staatsanwaltschaft möglichst viele Beamte treffen. Bei dem Einsatz eines Spezialeinsatzkommandos gegen ihn sollten dem Hobby-Jäger seine rund 30 Waffen abgenommen werden, weil er bei den Behörden als nicht mehr zuverlässig galt.

Laut der am Donnerstag vom Landgericht Nürnberg-Fürth verschickten Anklageschrift verschanzte er sich in seiner Wohnung hinter einem Mauereck mit Schussmöglichkeit auf die Wohnungstür. Er trug demnach eine Schutzweste und hielt die geladene Waffe schussbereit. Zunächst habe er durch die teilverglaste Tür nur einen Polizisten bemerkt und mit der Schussabgabe abgewartet. Als schließlich drei Beamte davor gestanden und versucht hätten, die Tür zu öffnen, habe sich für ihn eine besonders günstige Situation ergeben. Der 49-Jährige habe elfmal gefeuert.
Der Prozess startet am kommenden Dienstag. Der Vorwurf: Mord und versuchter Mord sowie gefährliche Körperverletzung. Der Mann habe sich bei seiner Tat auf eine Notwehrlage berufen wollen mit der Begründung, einen Einbruch angenommen zu haben. Die Polizei habe sich jedoch deutlich also solche zu erkennen gegeben.
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