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Brand

500.000 Euro Schaden bei Feuer in Roth: War es Brandstiftung?

Bei einem Brand am Samstagabend im mittelfränkischen Roth haben sich Hinweise auf Brandstiftung ergaben. Die Kripo bittet um Zeugenhinweise.
Zwei Häuser in Roth waren von dem Brand am Samstag betroffen. Foto: NEWS5 / Goppelt
 
In Roth ist am frühen Samstagabend an einem Anwesen in der Friedrich-Ebert-Straße ein Brand ausgebrochen. Die Kripo Schwabach bittet nun mögliche Zeugen um Hinweise.

Die Mitteilung über den Brandausbruch in der Friedrich-Ebert-Straße ging bei der Einsatzzentrale der Polizei gegen 18.15 Uhr ein. Die Freiwilligen Feuerwehren aus Roth, Kiliansdorf, Büchenbach, Pfaffenhofen und Eckersmühlen waren mit über 100 Einsatzkräften vor Ort.


Alle Hausbewohner retteten sich rechtzeitig ins Freie und blieben nach bisherigen Erkenntnissen unverletzt. Ein ausgebildeter Feuerwehrmann, der als einer der Ersten am Brandort war, erlitt jedoch eine Rauchgasvergiftung und musste mit dem Rettungsdienst in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Der entstandene Sachschaden wird mittlerweile auf zirka 500.000 Euro geschätzt.

Die intensiv geführten Ermittlungen der Schwabacher Brandfahnder ergaben nun den Verdacht, dass Brandstiftung vorliegt. Diesbezüglich suchen die Beamten nach Zeugen, die im Zeitraum zwischen 17.00 Uhr und 18.15 Uhr vor oder in dem Gebäude verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben. Insbesondere suchen die Ermittler nach Personen, die sich im unmittelbaren Bereich des Anwesens aufgehalten haben.

Hinweise bitte an den Kriminaldauerdienst Mittelfranken unter der Telefonnummer 0911/2112- 3333.

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