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Weideabtrieb

Ziege, Schaf und Rind kehren heim

Das Konzept des Festes wurde umgestellt. Nun sollen die Zuschauer Gelegenheit haben, unmittelbar mit Rindern, Schafen und Ziegen in Kontakt zu kommen.
Ziegen, Schafe und Kühe werden am Sonntag von den Weiden geholt. Beim Weideabtrieb in Ginolfs sollen die Besucher die Möglichkeit haben, die Tiere aus nächster Nähe zu erleben. Foto: Archiv/Gerd Schaar
 
von MARION ECKERT
Der inzwischen 9. Weideabtrieb findet am nächsten Sonntag, 15. Oktober , ab 10 Uhr in Ginolfs statt. Die Veränderungen und Neuerungen, die sich im vorigen Jahr erstmals bewährt haben, werden auch heuer wieder umgesetzt. Josef Kolb, Mitorganisator, erklärte in einem Pressegespräch: "Wir wollen die Menschen näher an die Tiere heranbringen. Dazu haben wir die Konzeption des Festes umgestellt." Es werde auch in diesem Jahr ein Festzelt aufgestellt und die Tiere werden zentral in Pferche unmittelbar neben dem Festzelt getrieben und zwar hautnah am Publikum vorbei. "Es war vorher alles so zerstückelt. Nach dem Weideabtrieb war im Grunde alles vorbei. Das wollten wir ändern und das ist uns im vorigen Jahr gelungen".
Die Zuschauer können den ganzen Nachmittag in unmittelbarem Kontakt mit den Rinder, Schafen und Ziegen kommen und mit den Landwirten Gespräche führen. "Der Festplatz, die Tiere und die Leute, das soll alles eine Einheit sein", so Kolb. Natürlich werde die Sicherheit nicht außer Acht gelassen, gerade die Rinder seien keine Schmusetiere. Verantwortungsbewusstes Verhalten der Besucher sei selbstverständlich notwendig.
Über 1000 Tiere werden beim Weideabtrieb auch in diesem Jahr wieder mit dabei sein. Los geht es um 13 Uhr mit den Rindern der Familie Manger. Zirka 45 Kühe (Gelbes Frankenvieh) werden ins Tal getrieben. Es folgen die 450 Rhönschafe und 40 Ziegen von Kolb's Bio-Hof mit den Schäfern Josef Kolb und Michael Bökelmann sowie die 130 Ziegen von Sven Breuig. Den Abschluss werden die 900 Rhönschafe der Weidegemeinschaft Rhönschaf mit Schäfer Julian Schulz bilden.
"Wir wollen das auch heuer wieder flotter durchziehen", sagte Kolb. Vor allem auch deshalb, weil die Tiere im Anschluss ja direkt am Festzelt stehen werden. Für das Publikum ist vor allem die veränderte Strecke interessant, denn die Tiere sollen auf der, vom Publikum gesäumten Straße laufen. Auch auf diese Weise sei ein engerer Kontakt der Zuschauer zu den Tieren möglich.
Die Moderation des Weideabtriebs werde auch heuer wieder Peter Schrenk von der Weidegemeinschaft übernehmen und die Gäste in Interviews mit Schäfer und Bauern über das Leben und Arbeiten mit den Tieren in der Kulturlandschaft informieren.
Im Laufe des Nachmittags soll es beim Schafe scheren dann auch ganz praktisch werden. Auch ein Schätzspiel zu den Weidetieren wird es geben und einen Bauernmarkt rund um das Festzelt, der mit Produkten aus der Direktvermarktung von regionalen Erzeuger das Angebot ergänzt.
Der Weideabtrieb soll die Besucher zum einen über die wichtige Arbeit der Landwirte und Schäfer informieren und auf die Produkte aus der Direktvermarktung aufmerksam machen. So gibt es im Festzelt natürlich auch regionale Gerichte vom Gelben Frankenvieh und vom Rhönschaf. Ab 11 Uhr gibt es Mittagessen. Für die musikalische Unterhaltung sorgen von 11 bis 13 Uhr die Weisbacher Musikanten, der Musikvereins Ginolfs spielt nach dem Abtrieb bis zum Abschluss am Abend.
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