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Trendsport Blasrohrschießen

Mehrfacher Deutscher Meister steht für Workshop zur Verfügung
Die neue Trendsportart "Blasrohrschießen" des Bayerischen Sportschützenbundes wurde auf der Olympia Schießanlage des BSSB in Garching-Hochbrück vorgestellt. Unser Bild zeigt von links: Gerd Pawlowsky und Michael Siebenlist.  Foto: Ulrike Übelacker-Kühn, BSSB
 
von HANNS FRIEDRICH
Der mehrfache Deutscher Meister (DBSC) und absoluter Profi im Blasrohrschießen Gerd Pawlowsky ist seit 2013 mit vielen errungenen Titeln und Podest Platzierungen sehr erfolgreich in der Blasrohr Szene unterwegs. Karl-Michael Siebenlist aus Wülfershausen, Referent des Blasrohrschießens im Schützengau Rhön-Grabfeld traf sich mit ihm und Jürgen Woodfin, Landesreferent des Bayerischen Sportschützenbundes (BSSB), für die neue Disziplin "Blasrohr", am Wochenende bei der Deutschen Meisterschaft der Sportschützen auf der Olympiaschießanlage in Garching-Hochbrück.

Sie waren nach Hochbrück gereist, um den Teilnehmern und Besuchern dieser Großveranstaltung das neue Angebot des BSSB, das Blasrohrschießen, vorzustellen.
Dazu war vor der Finalhalle ein Informations- und Verkaufsstand mit Schießstand aufgebaut. Dort konnte das ungewöhnliche Sportgerät dann auch ausprobiert werden. In einer kurzen Einweisung wurde über die unterschiedlichen Entfernungen aufgrund der Alterseinteilung, die Zielscheibe, Kaliber und die allgemeine Handhabung des Blasrohrs gesprochen. Neben der Disziplin auf eine Papierzielscheibe gibt es aber auch die Disziplin 3D-Parcours-Schießen sowie eine angedachte Disziplin Clout-Schießen (clout; altertümlich, despektierlich im Sinne von "Lappen", dabei wird in den Himmel geschossen und versucht möglichst nahe an eine in unterschiedlicher Entfernung im Boden steckende Fahne zu kommen).
Am Schießstand konnte dann das erworbene Wissen unter Anleitung der beiden Coaches Gerd Pawlowsky und Michael Siebenlist umgesetzt werden. Sichtlich begeistert spricht Karl-Michael Siebenlist vom sehr großen Interesse am Blasrohrschießen. Mit dieser Trendsportart können bereits Achtjährige sowie ältere Menschen und Mensch mit Handicap für den Schießsport begeistert werden. Die Vereine haben zudem nun die Möglichkeit, sich auch außerhalb des Vereines bei Sport- oder Gemeindeveranstaltungen darzustellen.
Es sei aber auch vorgekommen, dass diese neue Disziplin vereinzelt belächelt wurde. Siebenlist: "Gerade diejenigen, die lächelten oder spöttelten, konnten die Blasrohre dann fast nicht mehr los lassen, so viel Spaß bereitete es ihnen."
Durch den guten Kontakt zu dem am Bodensee wohnenden Gerd Pawlowsky wäre nun ein Blasrohr-Workshop mit ihm in Wülfershausen möglich. Zu den in diesem Workshop behandelnden Themen würden dann unter anderem die Vorstellung der verschiedenen Disziplinen, Ausrüstung, mentale Vorbereitung, Zielmethoden, Atemtechnik, Schussablauf, Trainingsmethoden, Regelwerk und Wettkampf-Ablauf gehören. Viele der zu vermittelnden Inhalte unterscheiden sich inhaltlich von den Bogen, Gewehr bzw. Pistolen Disziplinen, was die Komplexität der neuen Sportart unterstreicht. Hanns Friedrich
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