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Tolles Turnier

Zum 32. Mal war der Reit- und Fahrverein Großbardorf im Sommer Gastgeber für mehr als 300 Reiter
rei Tage lang ging es in Großbardorf um Bestleistungen bei den Springprüfungen.  Foto: Vossenkaul
 
"Sportlich klasse, tolle Atmosphäre, keine Verletzten" - das ist die Kurzform des Fazits, das der Vorsitzende des Reit- und Fahrvereins Großbardorf, Wolfgang Mauer, am Ende des dreitägigen Sommerturniers zog.

Eine Woche vor Turnierbeginn sah es nicht so aus, als könnte die Veranstaltung unter Bestbedingungen durchgeführt werden, denn ein Hagelsturm fegte über das vorbereitete Vereinsgelände und deckte das komplette Dach des Richterwagens ab. "Alles war durchnässt und statt Turnieraufbau mussten wir Sturmschäden beseitigen", berichtet Mauer. Der örtliche Spenglerei-Betrieb war zur Stelle und so konnte die wichtige Schaltzentrale wieder funktionstüchtig gemacht werden. Zusätzliche Kosten bedeutet das unter dem Strich. Als die ersten Turnierteilnehmer eintrafen, war von den Schäden allerdings nichts mehr zu sehen.
Gespannt waren die Veranstalter, wie viele Reiter sich anmelden, nachdem im vergangenen Jahr das Sommerturnier wegen einer ansteckenden Erkrankung eines Einstellpferdes abgesagt werden musste. Mit 308 Reitern und 1010 Starts in 15 Spring- und acht Dressurprüfungen war die Veranstaltung schließlich ausgebucht. "Wir wollen nicht zu viel anbieten, drei Tage volles Programm von 8 und 8.30 Uhr bis zum frühen Abend, dann noch zwei Abendveranstaltungen - das reicht. Man muss auch an die Helfer denken", sagt Mauer dazu. Etwas "Luft" zwischen den Durchgängen wirke entspannend und verursache keine Zeitprobleme.
Drei Tage lang waren wieder zahlreiche Helfer im Einsatz, bei den Vorbereitungen, beim Aufräumen hinterher, im Küchenteam, an der Kaffeebar, am Getränkestand, bei den Siegerehrungen, in der Meldestalle und überall, wo jemand gebraucht wurde. Ein besonderes Lob gab Mauer an die Kuchenbäckerinnen weiter, deren Kreationen bei Teilnehmern wie Besuchern gleichermaßen beliebt sind. Gekaufte Kuchen aus dem Supermarkt sind dort nicht erwünscht.
Was Mauer immer wieder freut, ist die Tatsache, dass hier Jung und Alt, Frauen und Männer, Reiter aus nah und fern dem Pferdesport nachgehen und jeder eine Chance hat. Das bewies auch der letzte Durchgang, eine Springprüfung Klasse S* mit Stechen, das eine 15-jährige Jugendliche gewann.
Was ist das Besondere am Großbardorfer Turnier? Als sich Sonntagabend die Richter Hans-Joachim Bride, Manfred Grohs, Birgit Kehrlein, Hans-Friedrich Reinhard, Joachim Schwerdt und Silke Wiesinger-König mit einem Imbiss für die Heimfahrt stärkten, beantworteten sie diese Frage gern. Das Publikum sei mit seiner Anteilnahme an den Prüfungen "überragend", so die Richter, die alle Mitwirkenden als "freundlich, herzlich und gastfreundlich" beschrieben. Immer wieder sei es beeindruckend, wer alles mithilft - an einem Stand sei die Feuerwehr, am anderen der Sportverein, am nächsten der Musikverein. Es gebe sehr gute Leistungen, begünstigt durch einen Superplatz. "Die Voraussetzungen sind hervorragend, davon sind die Reiter immer wieder begeistert", ergänzte einer der Richter. Was sich positiv auf die Pferde auswirke, sei auch die Tatsache, dass die zwei Abreitplätze den gleichen Sand haben wie das Dressurviereck und der große Reitplatz für die Springprüfungen.
Bei der letzten Springprüfung mit Stechen fieberte das Publikum noch einmal mit, bedauerte diejenigen, denen ein Stangenabwurf Punkteabzüge einbrachte und drückten den Fehlerfreien die Daumen, dass ihre Zeit für den Sieg ausreicht. Nach der letzten Siegerehrung und der Übergabe der Schleifen und gesponserten Pokale ging das Turnier am Sonntagabend zu Ende. Für die Helfer gab es noch keinen Feierabend, denn die Aufräumarbeiten starteten unmittelbar, um möglichst bald den normalen Betrieb auf dem Vereinsgelände wieder aufnehmen zu können.
Ergebnisse unter www.rfv-grossbardorf.de.
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