Rekordsumme gesammelt

Bigband Konzert: 15.000 Euro für die Ausbildung junger Musiker
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Daumen hoch für ein hervorragendes Konzert der Bigband der Bundeswehr und den Erlös von 15.000 Euro hieß es am Montagabend im historischen Rathaussaal von Bad Königshofen. Hier übergab Bürgermeister Thomas Helbling symbolisch einen überdimensionalen Scheck an die Musikvereine. Je 2.800 Euro gehen an sie für die Musikerausbildung. 1.000 Euro bekommt der Förderverein Sostenuto der Berufsfachschule für Musik.  Foto: Friedrich
Daumen hoch für ein hervorragendes Konzert der Bigband der Bundeswehr und den Erlös von 15.000 Euro hieß es am Montagabend im historischen Rathaussaal von Bad Königshofen. Hier übergab Bürgermeister Thomas Helbling symbolisch einen überdimensionalen Scheck an die Musikvereine. Je 2.800 Euro gehen an sie für die Musikerausbildung. 1.000 Euro bekommt der Förderverein Sostenuto der Berufsfachschule für Musik. Foto: Friedrich
"Wir haben eine Spendensumme von rund 15.000 Euro aus dem Bigband Konzert der Bundeswehr erlöst", sagte Bürgermeister Thomas Helbling im historischen Rathaussaal der Stadt Bad Königshofen. Das sind 5.000 Euro mehr als vor zehn Jahren, als die Bigband zum ersten Mal in der Stadt zu Gast war.

Ganz klar, dass das Stadtoberhaupt da in strahlende Gesichter der Vorsitzenden der Musikvereine aus Bad Königshofen, Aub, Gabolshausen, Merkershausen und dem Spielmannszug Unteressfeld blickte. Bei solchen Einnahmen bekam auch noch der Förderverein Sostenuto der Berufsfachschule für Musik einen Tausender ab. Dafür dankte Schulleiter Professor Ernst Oestreicher, der bekanntlich die Kontakte zur Bigband hergestellt hatte.
"Es ist enorm, was zu diesem Event von den Vereinen geleistet wurde, die die Vorbereitung hatten, an diesem Abend aber auch die Bewirtung übernommen hatten", lobte Bürgermeister Thomas Helbling. Er verwies auf die Fahrt und erste Informationen, unter anderem in Köln bei der Bundeswehr, die zahlreichen Vorbesprechungen und die Hilfe beim Auf- und Abbau mit der Bundeswehr beim Konzert in Bad Königshofen. Nur zufriedene Kommentare gab es und die rund 5.000 Gäste schwärmten von einem unvergesslichen Sommerabend.
Michael Ebner, Vorsitzender des Musikvereins Aub stellte das hervorragende Zusammenspiel aller fünf Vereine heraus. "Es war ein tolles Miteinander, so wie es sein soll. Wir waren eine Gemeinschaft. 1.600 Bratwürste und Brötchen wurden verzehrt und über zehn Hektoliter Getränke wurden verkauft", wusste Toni Schneider von der Blaskapelle Merkershausen. "Wir haben wieder einmal gezeigt, dass man in Bad Königshofen etwas auf die Beine stellen kann!"
Bürgermeister Thomas Helbling sagte insbesondere auch Professor Ernst Oestreicher ein Dankeschön, der die Kontakte zur Bigband der Bundeswehr hergestellt hat.
Der Schulleiter selbst bedankte sich im Namen von Sostenuto für die Spende. Der Hinweis von Moderator Kapitänleutnant Johannes Langendorf, dass Scheine besser sind als klapperndes Kleingeld, hatte wohl gewirkt. Alles sei reibungslos verlaufen. Das habe die Bundeswehr selbst betont. Es sei nicht so einfach, dass die Band in kleinere Städte wie Bad Königshofen kommt. Da spiele die Außenwirkung eine Rolle aber auch die Aufnahme am Veranstaltungsort.
Nicht nur Bandleader Timor Oliver Chadik und seine Musiker waren vollauf zufrieden, sondern auch die Sängerinnen und Sänger Susan Albers, Jemma Endersby und Marco Mathias. "Jeder und Jede waren zufrieden, was wollen wir mehr."
Gut angekommen ist der Auftritt der Bläserklasse der Volksschule Bad Königshofen, die mit kurzen Stücken Einblick in ihr Musikrepertoire gaben und damit zeigten, was sie schon gelernt hatte.
Toni Schneider, der Ansprechpartner beim Vorbereitungsteam war, sagte, dass die Spendensumme zeige, dass die Musikvereine, ihre Arbeit und ihre Mitwirkung im Kulturangebot einer Kommune wertgeschätzt wird. Dies gelte vor allem für die Jugendarbeit, die man nun mit der finanziellen Spende unterstützt. Konkret sind derzeit im Spielmannszug Unteressfeld sechs Jugendliche, in Aub sind es zwei, in Merkershausen neun, in Bad Königshofen in der Bläserklasse zehn und Gabolshausen hat einen Jugendlichen, der sich für die Musik interessierte.
Bürgermeister Thomas Helbling dankte abschließend auch den Sammlern, besonders Schirmherrin MdB Dorothee Bär, sowie MdL Steffen Vogel, die fleißig mitgesammelt hatten.
Angefragt hatte der Bürgermeister auch Sabine Dittmar, die aus terminlichen Gründen nicht dabei sein konnte. Er selbst konnte nicht mehr mitsammeln, "da für mich kein Eimer mehr da war", lachte Thomas Helbling. Dank galt den Stadtratsmitgliedern, die als Sammler unterwegs waren. Hanns Friedrich
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