Reise in das Heilige Land

Gruppe besuchte zahlreiche biblische Orte in Israel
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Die Gruppe beim Besuch der Geburtskirche in Bethlehem.  Foto: privat
Die Gruppe beim Besuch der Geburtskirche in Bethlehem. Foto: privat
Auf einer Pilgerreise im Heiligen Land waren Gläubige der Pfarreiengemeinschaft "Um den Michaelsberg" und aus anderen Gemeinden des Landkreises Rhön-Grabfeld unterwegs. Unter dem Leitwort "Auf den Spuren Jesu" besuchten die Teilnehmer unter Leitung von Pfarrer Frank Mathiowetz zahlreiche biblische Orte in Israel.

Täglich feierte die Gruppe an einem anderen Ort die Heilige Messe und konnte so intensiver das Leben und das Evangelium Jesu betrachten. Von Frankfurt aus erreichten die Pilger die israelische Hauptstadt Tel Alif von dort aus wurde zunächst Galiläa und der See Genezareth angesteuert. Eine Bootsfahrt auf dem See Genezareth sowie die Besichtigung der biblischen Orte Kapharnaum, Tabgaha sowie die Jordanquelle standen ebenfalls auf dem dicht gedrängten Wallfahrerprogramm. Der Besuch des Berges der Seligpreisungen sowie der Heilige Berg Tabor, auch Berg der Verklärung genannt, stand auf dem Programm. Dieser eindrucksvolle Berg mit dem wunderbaren Blick über Galiläa war auch der Ort, wo die Gruppe die biblische Botschaft der Verklärung Jesu betrachtete. Bei einer Rundfahrt über die Golanhöhen konnten die Teilnehmer die Schönheit der Landschaft bewundern. Nazareth, der Ort an dem der Engel Gabriel Maria die frohe Botschaft der Geburt Jesu verkündigte, beeindruckte die Besucher ebenfalls wie der biblische Ort Jericho und die Ausgrabungen von Qumran.
Baden im Toten Meer war ebenfalls ein ganz besonderes Erlebnis. Die weiteren Tage waren dem Aufenthalt in der Heiligen Stadt Jerusalem und dem Geburtsort Jesu in Bethlehem gewidmet. So durften die Pilger aus der Rhön unter anderem den Ölberg mit dem Garten Gethsemani besichtigen und beteten auf der Via Dolorosa die Kreuzwegandacht. Bei einer Messfeier in der Kirche Dominus Flevit betrachtete die Pilger das Leiden Jesu und besuchten noch die Geißelungskirche. Auch die Paternosterkirche, also jenen Ort an dem Jesus seine Jünger das Vater Unser gelehrt hat konnte besichtigt werden. Außerdem auch der Ort an dem nach der Überlieferung die Himmelfahrt Christi stattfand. Auch der Geburtsort von Johannes der Täufer stand auf dem Pilgerprogramm. Die Besichtigung der Jerusalemer Altstadt mit der Klagemauer, dem Tempelberg, des Königs Davids Grab, der Heiligtümer auf dem Zionsberg sowie der Abendmahlsaal beeindruckten die Teilnehmer zutiefst. In der von Deutschen Benediktinern geleiteten Abtei Dormitio feierte die Gruppe eine weitere Heilige Messe und bedachte der Entschlafung der Gottesmutter Maria die dort besonders verehrt wird. Der Besuch der Grabes- und Auferstehungskirche auf Golgatha war ein weiterer Höhepunkt der Pilgerreise. So konnten die Wallfahrer den Stein berühren auf dem das Kreuz Jesu stand sowie den Stein auf dem der Leichnam Jesu gesalbt wurde. Tief berührt waren die Teilnehmer von Bethlehem dem Geburtsort Jesu und dem Besuch der Geburtskirche. Ein Stern bezeichnet dort den Ort an dem die Krippe stand. Eine Heilige Messe mit weihnachtlichen Liedern auf den Hirtenfeldern rundeten den Besuch im Palästinagebiet ab. Am letzten Besuchstag stand der biblische Ort Emmaus in der Nähe von Jerusalem auf dem Programm in der dortigen Kirche feierte die Gruppe ihren letzten Gottesdienst im Heiligen Land und betrachtete dabei das Emmausevangelium. Mit vielen Eindrücken und im Glauben gestärkt erreichte die Gruppe in der späten Nacht die heimatliche Rhön. Alle Pilger waren sich einig: Diese Wallfahrt wird unvergesslich bleiben.
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