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Keine Angst mehr vor der Brend

Im Sommer 2018 wird der letzte Ausbau der Hochwasserschutzes bis zur Brendmündung vorgenommen
Um den Hochwasserschutz entlang der Brend zu vollenden, muss noch eine weitere Betonwand im Mündungsbereich gebaut werden. Auch die Wegeführung wird neu gestaltet.  Foto: Stefan Kritzer
 
In den Hochwasserschutz entlang der Brend haben Stadt und Wasserwirtschaftsamt in den vergangenen Jahren viel Geld investiert. Das Bauwerk entlang der Otto-Hahn-Straße lobte der Stadtrat als gelungen und zweckdienlich. Im kommenden Jahr soll nun der letzte Schritt der Maßnahme realisiert werden. Zwischen der Brücke über die Meininger Straße und der Mündung der Brend in die Fränkische Saale wird eine weitere Wand mit Fluttoren gebaut und die Wegeführung verändert.

"Vor der Brend müssen Sie keine Angst mehr haben", versicherte Landschaftsarchitekt Michael Hübner vom Büro BaurConsult aus Haßfurt dem Stadtrat. Die berechneten 100-jährigen Hochwasserrekorde können die Schutzmauern entlang der Brend in der Otto-Hahn-Straße und gegenüber in Richtung Rhön-Gymnasium nicht überschreiten. Ganz abgeschlossen ist die Maßnahme aber noch nicht. Im Sommer 2018 wird der letzte Bauabschnitt bis zur Brendmündung vollendet. Die Kosten von rund 1 Million Euro teilen sich das Wasserwirtschaftsamt (65 Prozent) und die Stadt (35 Prozent).
An der Brendbrücke über die Meininger Straße wird eine Hochwasserschutzmauer an der Rückseite des Jugendzentrums, am Gebäude des Abwasserzweckverbandes weiter bis zur Fuß- und Radwegunterführung unter den Bahngleisen gebaut. Wo die Mauer auf Wege trifft, werden Fluttore eingefügt, die nur im Hochwasserfall geschlossen werden. Die Wegeführung rund um den Schotterparkplatz und mit Anschluss an die Rederstraße und zum Jugendzentrum wird überplant und einfacher gebaut. Sämtliche Rad- und Fußwege im möglichen Überschwemmungsbereich werden asphaltiert, um Hochwasserschäden vorzubeugen.
Wenige Änderungen wird es auch in den Brendauen geben, sagte Bauoberrat Uwe Seidl vom Wasserwirtschaftsamt. Die dort stehenden Bäume sollen auf jeden Fall erhalten bleiben. Zum Abschluss der Arbeiten könnten in den idyllischen Auen sogar Liegebänke für Besucher aufgestellt werden.
Bürgermeister Bruno Altrichter begrüßte den nächsten Schritt der Maßnahme als notwendig und zielführend, um die Anwohner vor möglichen Hochwässern zu schützen. Den bislang schon gebauten Hochwasserschutz nannte Kulturreferentin Anne Zeisner wunderbar. Zweite Bürgermeisterin Rita Rösch bezeichnete die Gestaltung für den nächsten Ausbauschritt als gelungen. "Dadurch wird auch der Außenbereich des Jugendzentrums aufgewertet", betonte Rösch. In den Brendauen entsteht nach Ansicht von Stadtrat Gerald Pittner "ein schöner Aufenthaltsraum". Dritter Bürgermeister Karl Breitenbücher lobte ebenfalls den Entwurf für die Maßnahme, merkte aber an, dass der Radweg durch mögliches Überschwemmungsgebiet führt. Das, so Altrichter, könne man aber nicht ändern. Im Hochwasserfalle, sagte der Bürgermeister, würde bereits ab der Kastanienallee der Weg für die Radfahrer gesperrt.
Anzumerken bleibt: Seit dem Bau des Hochwasserschutzes entlang der Brend, hat es bislang kein Hochwasser in diesem Bereich mehr gegeben.
Stefan Kritzer
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