Großer Wunsch geht in Erfüllung

Wichtige Zusagen für die "Freunde der Osterburg"
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Ortstermin auf der Osterburg: Es geht weiter! Der Palas wird zum Teil freigelegt. Das Bild zeigt von links: Dipl. Ing. Christian Schmitt, Bürgermeister Georg Seiffert, Vorsitzender Bruno Werner, Wolfgang Schön, Olaf Sippach, Dr. Büttner, Dr. Zeune, Hans Schrenk, Hermann Ziegler, Thomas Starke.  Foto: Marion Eckert
Ortstermin auf der Osterburg: Es geht weiter! Der Palas wird zum Teil freigelegt. Das Bild zeigt von links: Dipl. Ing. Christian Schmitt, Bürgermeister Georg Seiffert, Vorsitzender Bruno Werner, Wolfgang Schön, Olaf Sippach, Dr. Büttner, Dr. Zeune, Hans Schrenk, Hermann Ziegler, Thomas Starke. Foto: Marion Eckert
Nun geht es auf der Osterburg doch weiter. Der große Wunsch der "Freunde der Osterburg", die Freilegung der Palasgrundmauern kann nun ein Stück Wirklichkeit werden. Auf der Osterburg fand auf Initiative der Stadt Bischofsheim und der "Freunde der Osterburg" ein wichtiger Ortstermin statt.

Teilgenommen hatten Dr. Andreas Büttner und Dipl. Ing. Christian Schmitt vom Landesamt für Denkmalpflege, Olaf Sippach als Vertreter der Unteren Behörde für Denkmalpflege am Landratsamt Rhön-Grabfeld, Dr. Zeune und Thomas Starke vom Büro für Burgenforschung, der Bürgermeister der Stadt Bischofsheim Georg Seiffert sowie die Vertreter des Vereins Bruno Werner, Paul Dinkel, Herrmann Ziegler, Hans Schrenk und Wolfgang Schön.
Vereinbart wurde die Freilegung der Palasgrundmauer im Inneren der Kernburg auf dem Plateau. So, dass ein gefahrloses Begehen und ein wirtschaftliches Mähen der Flächen möglich wird. Damit einhergehend werde das Absenken des Geländes an der Palasgrundmauer bis zu maximal 60 Zentimeter, abfallend zur Ringmauer der Kernburg bis zu einer Höhe von 80 Zentimeter vorgenommen, was gleichzeitig als Absturzsicherung diene. Für den Geländeabtrag wurde der Einsatz von Maschinen den Freunden der Osterburg erlaubt. Dennoch sei um besondere Vorsicht gebeten und es müsse auf eventuell auftauchende Mauerriegel geachtet werden. Eine wissenschaftliche Begleitung der Arbeiten sei zwingend erforderlich und erfolge durch das Büro für Burgenforschung Zeune, das auch schon in der Vergangenheit auf der Osterburg tätig war. Auch weitere Flächen der Kernburg dürfen mit Humus und Feinschotter geebnet werden, um ein sicheres Mähen zu gewährleisten. Zudem wurde grünes Licht gegeben, Trittstufen an der nordwestlichen Ecke der Kernburg einzubauen, um Besuchern einen sicheren Weg auf das Plateau zu ermöglichen.
Besonders große Freude herrschte bei den Vertretern des Vereins über die neuen Vereinbarungen. Das Vorhaben, den Keller des Palas auszugraben, scheiterte an den vielen Bedingungen des Landesamtes, diese waren für den Verein finanziell nicht zu stemmen. Bürgermeister Georg Seiffert dankte dem Verein für seine Arbeit. Der touristische Wert der Osterburg sei für die Stadt Bischofsheim nicht mehr weg zu denken.
Marion Eckert
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