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Gelungene Überraschung

Bundesverdienstkreuz für Ernst Oestreicher
Strahlende Gesichter, als der Präsident des Bayerischen Musikrates, Thomas Goppel ein Geheimnis verraten hatte: Ernst Oestreicher bekommt das Bundesverdienstkreuz am Bande. Darüber freuten sich auch Gerhard Jenemann, erster Leiter der Berufsfachschule für Musik Bad Königshofen (links), sowie stellvertretender Landrat Josef Demar (rechts).  Foto: Friedrich
 
von HANNS FRIEDRICH
Die Feierstunde zur Eröffnung des "Haus der Schlaginstrumente" nutzte Landtagsabgeordneter und Staatsminister a.D., Dr. Thomas Goppel, Präsident des Bayerischen Musikrates, dafür ein bislang gut gehütetes Geheimnis zu verraten: "Es freut mich riesig, als ich erfahren habe, dass Ernst Oestreicher das Bundesverdienstkreuz am Bande erhält. Er hat diese hohe Auszeichnung wirklich verdient, herzlichen Glückwunsch dazu."

Ernst Oestreicher sei es gewesen, der die Schule zu dem gemacht hat, was sie heute ist. Zum Standort Bad Königshofen meinte der Präsident des Bayerischen Musikrates, dass dieser perfekt sei. "Es ist eine Klammer für das neue Deutschland." Thüringen und Bayern treffen hier aufeinander. Der Standort Bad Königshofen sei deshalb vor 35 Jahren eine gute Wahl gewesen. Es sei die Zeit gewesen, als auch sein Vater, Alfons Goppel, damals im Landtag und spätere Bayerische Ministerpräsident sich für Bad Königshofen ausgesprochen hatte.
Zum neuen Haus sagte Goppel, dass Politik und Schlagzeug vieles gemeinsam haben: Beide seien oftmals laut, beide müssten aber auch im Takt bleiben und beide sollten anderen die Möglichkeit geben sich zu orientieren. Politik und Schlagzeuger müssten sich bewusst sein, das man nur miteinander etwas auf die Beine stellen kann.
Zu Bad Königshofen meinte der Präsident des Bayerischen Musikrates, dass man davon abkommen sollten von der Provinz zu reden. "Keiner sollte glauben klein zu sein, es sei wichtig weiter zu kommen." Herausgestellt hat Goppel die hohe Qualität der Schule als er den Schülern sagte: "Der Meister von morgen hat hier seine Lehre gemacht!"
Dass die Berufsfachschule für Musik in Bad Königshofen auf gutem Weg ist, stellte noch Bezirkstagspräsident Erwin Dotzel heraus. Er sprach den geplanten Neubau an und verriet ebenfalls eine weitere Idee, um die Schule zukunftsfähig zu machen. Wenn alles klappt werden an der Berufsfachschule für Musik künftig sogar Studienplätze entstehen. Entsprechende Überlegungen stellt derzeit die Musikhochschule Würzburg an. "Damit würde der Standort Bad Königshofen enorm aufgewertet." Schulleiter Ernst Oestreicher habe sich hier natürlich mit eingebracht.
"Studienplätze sind ungeheuer wichtig", fügte der Präsident des Bayerischen Musikrates an. Musik, Sport und Kultur nannte er Schulfächer, die oftmals zum Notenausgleich hergenommen werden. "Es sind also alles Dinge, mit denen Menschen wuchern können."
Die Übergabe des Haus der Schlaginstrumente hatte also einige ungeahnte Höhepunkte und auch Besonderheiten. Dazu gehörte ganz sicherlich die musikalische Gestaltung durch das Percussion Ensembles unter der Leitung von Martin Amthor. Das bekannte Kirchenlied Lobet den Herren" einmal von einem Percussion Ensemble zu hören, gehörte dabei zu dem Außergewöhnlichem, das die zahlreichen Gäste erlebten.
Am Nachmittag hatte dann die Bevölkerung die Möglichkeit, das Haus unter die Lupe zu nehmen. Etwas das sehr gut angenommen wurde, vor allem auch, weil dieser Tag der offenen Tür natürlich musikalisch gestaltet war. Hanns Friedrich
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