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Architektonische Hingucker

Sanierungspreis 2017 in der Kreuzbergallianz vergeben
Der Sanierungspreis 2017 wurde verliehen für besonders gelungene Sanierungen. Das Bild zeigt von links: Innenentwicklungsberaterin und Allianzmanagerin Michaela Schleiffer, Bischofheims Bürgermeister Georg Seiffert, Sandbergs Bürgermeisterin Sonja Reubelt, Schönaus Bürgermeister Rudi Zehe, Barbara und Jürgen Geis, Monika Rössler und Thomas Rott sowie die Vorsitzende der Kreuzbergallianz, Oberelsbachs Bürgermeisterin Birgit Erb.  Foto: Marion Eckert
 
von MARION ECKERT
Bereits zum zweiten Mal in Folge wurden in der Kreuzbergallianz drei besonders gelungene Sanierungsbeispiele, die dem Leitbild der Innenentwicklung entsprechen, mit dem Sanierungspreis bedacht. Die Preisträger erhielten als Anerkennung für den Vorbildcharakter ihres Anwesens ein Preisgeld und eine Tafel zum Anbringen an ihrem Gebäude. Die Preisträger sind in diesem Jahr: Kerstin und Thomas Rott aus Ginolfs, Monika und Jörg Rössler aus Bischofsheim sowie Barbara und Jürgen Geis aus Sandberg.

Die Vorsitzende der Kreuzbergallianz Oberelsbachs Bürgermeisterin Birgit Erb beglückwünschte die Preisträger zu dieser Auszeichnung.
Eine Jury bestehend aus den Bürgermeistern der Kreuzbergallianz, dem Kreisbaumeister des Landkreises Rhön-Grabfeld Herbert Bötsch, Andreas Fuchs von der Geschäftsstelle des Gutachterausschusses des Landkreises Bad Kissingen sowie Franz-Josef Schmitt, Architekt, Stadtplaner und Innenentwicklungsberater der Verwaltungsgemeinschaft Bad Neustadt, haben die Preisträger aus sechs vornominierten Anwesen ausgewählt. "Wir wollen gelungene private Sanierungen öffentlichkeitswirksam würdigen und einen Anreiz für weitere Sanierungswillige setzten, den guten Beispielen zu folgen", erklärte Erb in ihrer Laudatio.
Glückwünsche gab es auch von den weiteren Bürgermeistern der Kreuzbergallianz sowie Innenentwicklungsberaterin und Allianzmanagerin Michaela Schleiffer. "Ein saniertes Anwesen soll sich optisch wie architektonisch von anderen Beispielen abheben. Es soll ein Hingucker sein. Daher wurden besonders mutige und aufwändige Beispiele gewürdigt", erklärte Schleiffer.
Diesen Vorgaben entspreche das Anwesen von Familie Rössler in Bischofsheim. Das Gebäude, das aus der Zeit um 1880 stammt, stand über 30 Jahre leer. Familie Rössler habe sich zum Erwerb und einem kompletten Umbau entschieden, um das Anwesen modernen Wohnraumansprüchen einer Familie entsprechend zu gestalten. Wichtig sei ihnen die Verwendung von ökologischen Baumaterialien und die energetische Sanierung Gebäudes gewesen. Mitten in der Innenstadt sei ein Familienhaus mit "Seele und Geschichte" entstanden. Die Jury würdigte die Umsetzung dieser Sanierung als ein gelungenes Vorzeigeobjekt für Wohnen im Altort. Aus einem 30 Jahre leerstehenden Stadthaus sei ein modernes Wohnhaus entstanden.
Familie Rott in Ginolfs hat den repräsentativen Fachwerkbau, das sogenannte "Bürgermeisterhaus" aus dem 16. Jahrhundert in den Jahren 2008 bis 2013 grundlegend saniert und erneuert. Es sei ihnen gelungen, das geschichtsträchtige und markante Gebäude in seinem ursprünglichen Charakter und Charme zu erhalten und zugleich modernen Wohnraum für ihre Familie zu schaffen. "Sie zeigen mit diesem Gebäude, dass es möglich ist Ansprüche an modernen Komfort mit denkmalschützerischen Auflagen in Einklang zu bringen", heißt es in der Begründung der Jury. Aus diesem Grund sei das Anwesen der Familie Rott als gelungenes Vorzeigeobjekt für Wohnen im Ort für den diesjährigen Sanierungspreis ausgewählt worden.
In der Ortsmitte von Sandberg hat Familie Geis, das aus dem Jahr 1958 stammende Wohnhaus im Jahr 1997 erworben. 2013/14 wurde das Anwesen zu einem größeren, hellen, komfortableren, gemütlichen Lebensraum umgebaut und saniert. So entstand im zentralen Ortskern eine Wohnung im Grünen.
Trotz des "jüngeren" Baujahres lobte die Jury die gelungene Sanierung eines Wohnhauses im Altort von Sandberg, welches einen Anreiz für Sanierungswillige bieten könne. Das nun sanierte Anwesen sei ein Vorzeigeobjekt für das "Aufräumen" alter Innenhöfe. Durch Abbau und Neubau beziehungsweise Umgestaltung wurde viel Freiraum und eine bessere Nutzungsmöglichkeit von Wirtschaftsgebäuden geschaffen.
Bewerbungen für den Sanierungspreis 2018 werden ab sofort entgegen genommen. Kontakt: innenentwicklung@kreuzbergallianz.de oder info@kreuzbergallianz.de Marion Eckert
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