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Wirtschaft

Siemens: "Wir sind doch eine Familie"

Gewaltiger Andrang beim Familientag von Siemens und BSH im Werk Brendlorenzen.
Wenn Siemens und BSH die Angehörigen ihrer Mitarbeiter einladen, dann ist das immer ein großes Fest, zu dem unzählige Besucher kommen. Dann wird er wieder einmal deutlich - der Begriff von der Siemensfamilie. Foto: Eckhard Heise
 
"Wir gehören doch irgendwie mit zur Familie", bekundeten Landrat Thomas Habermann und Bürgermeister Bruno Altrichter bei der Öffnung der Eingangstore für die Angehörigen der Mitarbeiter der Siemens- sowie der BSH-Niederlassung.

Während der Elektromotorenhersteller das Fest als Familientag deklarierte, verband der Staubsaugerhersteller BSH das Ereignis mit der Feier des 50-jährigen Firmenbestehens. Schon kurz nach Einlass war das gemeinsame Betriebsgelände in Brendlorenzen mit Menschen gefüllt. Siemens Werkleiter Peter Deml wertete das Interesse einerseits als Anerkennung für den außerordentlich guten wirtschaftlichen Erfolg am Standort und andererseits als Zeichen, dass sich die knapp 2500 Mitarbeiter mit ihrer "Siemens" identifizieren.

Beim Rundgang durch die Produktionshallen erläuterte Deml den Fertigungsprozess und die Produkte, die das Werk verlassen. Über 700 000 Elektromotoren werden jährlich hergestellt, also alle 1,3 Sekunden einer. Das kann nur durch Automatisierung gelingen. Tatsächlich war in den Bereichen, die zu Vorführzwecken in Betrieb geblieben waren, kaum noch Personal zu sehen.

Wie von Geisterhand bewegten Roboter ihre Arme, ergriffen vorsichtig einen Motor, drehten das Werkstück und hängten es für den nächsten Arbeitsschritt an einem Haken auf. An einer anderen Anlage wurden die Motoren fürs Auge kaum sichtbar gewickelt, isoliert und weiter bearbeitet. "Früher haben wir das noch mit der Hand gemacht", war des Öfteren an den komplexen Maschinen zu hören.

Nebenan, bei der Stausauberherstellung von BSH ein ähnliches Bild: Wie aus einem Science-Fiction-Film mutete der Produktionsprozess an: Menschliche Handgriffe, von Maschinen kopiert, verfeinert und beschleunigt. Nur am Verpackungstisch waren Mitarbeiter zu sehen.

8000 Staubsauger werden täglich am Standort Bad Neustadt von 465 Mitarbeitern produziert, erklärte Arnd Schöfer in einer Lagerhalle. Auch der Werkleiter des Bosch-Standorts sprach von einem erfolgreichen Geschäftsjahr, von Auszeichnungen bei Warentests und von verantwortungsvollen Mitarbeitern.

Schließlich wurden 50 Staubsauger gespendet. Die übergab Schöfer an Bürgermeister Bruno Altrichter - jeweils ein Gerät für die städtischen Kindergärten, die meisten erhielt Kinderschutzbund-Vorsitzende Beate Machon für benachteiligte Familien. Auch die Wohnstätten der Lebenshilfe, die Christine Enders leitet, wurden bedacht, ebenso die Betreuungseinrichtungen von Maria Bildhausen. Eckhard Heise
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