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Schöne erklärte Aussicht

Der neue Aussichtspunkt über Heustreu glänzt mit Erntekrone und Infotafeln
Pfarrer Frank Mathiowetz segnet den neuen Aussichtspunkt über Heustreu im Rahmen des Erntedankfestes.  Foto: Stefan Kritzer
 
Das schöne Herbstwetter zum Erntedankfest haben die Gemeinde und der Bauernverband genutzt, um den neuen Aussichtspunkt am alten Sportplatz einzuweihen. Vom Grabfeld bis zum Roten Moor kann jetzt der Blick über Erläuterungstafeln in die Ferne schweifen.

Es ist eigentlich seit ewigen Zeiten bekannt, dass man von der Hangkante über dem Saaletal eine wunderbare Aussicht hat. Ein paar Meter weiter steht schließlich auch eine Bank, die unlängst erneuert wurde. Doch so richtig als Aussichtspunkt beschreiben, mit Bänken und mit Fototafeln ausstatten und inmitten noch die Rekorderntekrone aus dem Jahre 2009 stellen, das verdankt der neue Kommunikationsplatz oberhalb des Dorfes eigentlich der nahen Deponie.
Als letztere nämlich in den letzten Jahren renaturiert wurde, ergab sich dort eine kleine, neue Erhebung. Von dort, so die Planer, hat man eine prima Aussicht in die Rhön. Richtig, von dort kann man weit in das Land der offenen Fernen schauen. Aber ein paar Meter weiter, an der Hangkante, ist die Aussicht noch viel spektakulärer.
Zwei Erntedankfeste lang hat der Bauernverband im Dorf die Erlöse gesammelt und für den Bau des Aussichtspunktes zur Verfügung gestellt. In den letzten Wochen nun wurden rund um das Metallgestell der Erntekrone drei Bänke aufgestellt. Die laden zum Verweilen ein, allerdings nur dann, wenn man den neugierigen Blick in die Landschaft oder von den Infotafeln wenden kann.
Zur Einweihung nach dem Erntedankfest in der Streutalgemeinde kamen viele Besucher hinauf zur schönen Aussicht. Pfarrer Frank Mathiowetz weihte den neuen Platz ein und sprach von den Schönheiten der Schöpfung, die es zu bewahren gilt.
Bürgermeister Ansgar Zimmer bedankte sich bei allen, die zur Entstehung des Aussichtspunktes beigetragen haben. Vor allem bei Dorffotograf Helmut Köberlein, der die drei Infotafeln in ungezählten Stunden Arbeit fotografiert und am Computer zusammengestellt hat. Aus hunderten Einzelfotos hat Köberlein die jeweils knapp drei Meter breiten Bilder zusammengefügt. Den Landschaftsbildern hat er dann nicht nur die prägnanten Berge und Dörfer schriftlich hinzugefügt, sondern auch die Flurnamen rund um Heustreu. Letzteres vor allem deshalb, damit die alten Namen nicht in Vergessenheit geraten.



Blühender Raps und Schnee

Für die Erstellung der Fotos wählte Köberlein zudem ein klimatisch interessantes Datum. Am 28. April 2015 herrschte eine seltene Wetterlage, die Sonnenschein auf den blühenden Rapsfelder ebenso beinhaltete, wie schneebedeckte Kuppen der Rhön. Und das in einem Panorama zwischen dem Bayernturm bei Zimmerau im Grabfeld bis zum Roten Moor in der Rhön. Die schöne neue Aussicht kann jederzeit genossen werden. Und das eigentlich schon immer.
Stefan Kritzer
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