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Schluss mit abkürzen

Stadt will Verkehrskontrollen am Weg Richtung Rödelmaier - Knapp 30 neue Bauplätze in der Westlichen Außenstadt
Die beliebte Abkürzung zwischen Herschfeld und Rödelmaier darf mit dem Auto gar nicht befahren werden. Künftig will die Stadt Verkehrskontrollen durchführen und den Weg nur noch für land- und forstwirtschaftliche Fahrzeuge sowie für Radfahrer und Fußgänger bereithalten.  Foto: Stefan Kritzer
 
Die Liebenthaler Straße zwischen Herschfeld und Rödelmaier ist eine beliebte Abkürzung für Autofahrer. Doch eigentlich ist die Straße nur für Anlieger, Radfahrer und Fußgänger freigegeben. Die Stadt hat nun die schmale Wegeverbindung in Absprache mit der Gemeinde Rödelmaier abgestuft. Wer künftig dort mit dem Auto erwischt wird, zahlt eine Strafe.

Seit Jahren schon wird die Abkürzung zwischen dem Ortsteil und Rödelmaier eifrig von Autofahrern benutzt. Doch der Leutersgrubenweg als Verlängerung der Liebenthaler Straße ist eigentlich viel zu schmal für den Autoverkehr. Die Stadt hat unlängst mit der Gemeinde Rödelmaier ein gemeinsames Vorgehen bezüglich der Wegeverbindung vereinbart. Der Stadtrat hat nun die schmale Straße zu einem "beschränkt-öffentlichen Geh- und Radweg" abgestuft. Das bedeutet, das künftig keine Autos mehr die Abkürzung zwischen Rödelmaier und Herschfeld benutzen dürfen. Wenn in Kürze die Kreisstraße NES 20 neu eröffnet wird, braucht es diesen kurzen Weg auch gar nicht mehr, betonte Bürgermeister Bruno Altrichter.
Der zwischen Herschfeld und Rödelmaier gelegene Verwertungsbetrieb kann über die neue NES 20 erreicht werden. Neue Schilder weisen schon bald auf die neue Verkehrsregelung hin und beinhalten den Zusatz "für land- und forstwirtschaftlichen Verkehr frei". Wer künftig die Abkürzung noch mit dem Auto nutzt, muss mit einer Strafe rechnen. Der städtische Überwachungsdienst wird aufgefordert, Kontrollen durchzuführen.
In der Westlichen Außenstadt auf Höhe der Würzburger, der Nürnberger und der Wagstadter Straße entstehen knapp 30 neue Bauplätze. Die Stadt schließt hier Lücken im Bebauungsplan "Westlich der Berliner Straße". Dazu sind erweiternde Straßenbauten mit Stichstraßen notwendig, wie Planer Robert Zehe ausführte. Auch eine neue Wegeverbindung an der Würzburger Straße wird neu gebaut. Im Zuge der Maßnahme wird die Abwasseranlage mit den Hausanschlüssen der bereits bestehenden Häuser erneuert. Die Kosten für den Straßenbau werden mit rund 600.000 Euro veranschlagt. Hinzu kommen Baukosten für die Abwasseranlage von rund 1 Million Euro. Am Stadtrand wird es zudem ein kleines Rückhaltebecken und einen Graben geben, die nochmals mit rund 75.000 Euro zu Buche schlagen. Die Bauarbeiten zur Erschließung sollen im Mai beginnen.
Stadtrat Alexander Barthelmes fragte nach dem neu zu erstellenden Bebauungsplan rund um das brach liegende Gelände am Busbahnhof. Dort stehen Eigentümerinteressen und Besitzverhältnisse einer gemeinsamen Neuordnung nach dem Brand der früheren Tafel im Sommer 2014 noch immer aus. "Wir sind nicht glücklich mit der Situation vor Ort", bestätigte Bruno Altrichter.
Die Vergabe von zwei Gewerken in der nichtöffentlichen Sitzung vom 26. Januar wurden bekannt gegeben. Die Medienausstattung für die Grundschule Herschfeld installiert die Firma Elektro-Dienst aus Zella-Mehlis für 39.113 Euro. Die Umbauarbeiten an der Heizungsanlage im Bildhäuser Hof mit dem Anschluss an das Nahwärmenetz führt die Firma RGT für 59.195 Euro aus. Stefan Kritzer
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