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Region  // Rhön-Grabfeld

SEK-Einsatz

Kreis Rhön-Grabfeld: SEK durchsucht Wohnung zweimal

Beamte durchsuchten die Wohnung eines 33-Jährigen in Bad Neustadt gleich zweimal nach möglichem Waffenbesitz.
Beamte durchsuchten die Wohnung eines 33-Jährigen in Bad Neustadt gleich zweimal nach möglichem Waffenbesitz. Symbolfoto: RiegerPress
 
Nach einem Zeugenhinweis über einen möglichen Waffenbesitz hat die Kripo Schweinfurt mit Unterstützung eines Spezialeinsatzkommandos bereits am vergangenen Dienstag die Wohnung eines 33-Jährigen durchsucht. Verbotene Schusswaffen wurden dabei jedoch nicht aufgefunden. Aufgrund einer erneuten Mitteilung kam es am Samstag zu einem weiteren Polizeieinsatz bei dem Mann, berichtet die Polizei.

Nachdem bei der Polizeiinspektion Bad Neustadt an der Saale ein Hinweis eingegangen worden war, dass der 33-Jährige im Besitz von scharfen Pistolen und Langwaffen sein soll, wurde von der Staatsanwaltschaft Schweinfurt ein richterlicher Durchsuchungsbeschluss für die Wohnung des Mannes erwirkt. Der Vollzug erfolgte am vergangenen Dienstagmorgen durch Kräfte der Kripo Schweinfurt mit Unterstützung eines Spezialeinsatzkommandos.


Verdächtige Facebook-Posts

Bei der Durchsuchung hatten die Beamten in der Wohnung des Mannes ein Springmesser, knapp 40 Gramm Haschisch und verschiedene Rauschgiftutensilien sichergestellt. Die Polizisten hatten auch mehrere Luftdruck- und Softair-Waffen entdeckt, für deren Besitz es jedoch keiner speziellen Erlaubnis bedarf.

Am vergangenen Samstag erhielt die Polizei erneut einen Hinweis, diesmal über verdächtige Facebook-Posts des 33-Jährigen. Auf seinem Profil seien unter anderem zahlreiche Bilder mit Langwaffen und er selbst in Tarnkleidung zu sehen gewesen. Erneut machten sich Beamte in Zivil auf den Weg zur Wohnung des Mannes. Er zeigte sich kooperativ und ließ die Polizisten freiwillig in seine Wohnung, wo nun auch die erlaubnisfreien Waffen zur Gefahrenabwehr sichergestellt wurden.

Gegen den 33-Jährigen laufen nun Ermittlungsverfahren wegen eines Verstoßes nach dem Betäubungsmittelgesetz und - wegen des sichergestellten Springmessers - wegen eines Verstoßes nach dem Waffengesetzt. Ein weiterer sichergestellter Gegenstand wird derzeit noch hinsichtlich eines möglichen Verstoßes nach dem Waffengesetz überprüft.

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