King und Queen der Rhön

Zufriedene Radler, Gäste, Helfer und Verantwortliche
Schnell mal eine Banane oder ein Stück Apfel. Manche Fahrer hatten an den Verpflegungsstationen nicht viel Zeit.  Foto: Marion Eckert
 
von MARION ECKERT
"Ich bin zufrieden. Der Aufwand hat sich gelohnt", zog Leo Zirkelbach, der Hauptorganisator des diesjährigen RhönBikeKing der Kreuzbergallianz, am Abend nach dem Event eine persönliche Bilanz. Mit 114 Teilnehmern konnte Zirkelbach gemeinsam mit den Akteuren aus Schönau und den weiteren Mitgliedsgemeinden der Kreuzbergallianz erneut eine Steigerung der Teilnehmerzahlen beim RhönBikeKing erreichen.

Der Titel RhönBikeKing ging in diesem Jahr nach Schweinfurt an Gabriel Imling. Er absolvierte die Strecke in 3.40 Stunden. RhönBikeQueen wurden Jule und Claudia Weisenseel aus Waldberg, sie fuhren die große Strecke in 6.19 Stunden. Zu bewältigen gab es zwei Strecken, eine rund 40 Kilometer lang und eine rund 80 Kilometer lang. Oberelsbachs Bürgermeisterin Birgit Erb dankte besonders dem ältesten Teilnehmer Hugo Johannes, vom TSV Brendlorenzen, der mit 68 Jahren am RhönBikeKing teilnahm.
Der TSV Brendlorenzen stellte auch die stärkste Gruppe in diesem Jahr. Den Staffelstab für den RhönBikeKing 2017 übergab Bürgermeisterin Erb an den Bischofsheimer Bürgermeister Georg Seiffert. Turnusgemäß ist Bischofsheim mit der Ausrichtung des RhönBikeKing im kommenden Jahr an der Reihe. "Wir werden in allernächster Zeit die notwendigen Gespräche führen", kündigten Erb und Seiffert an. "Die Strecken wurden sehr gut angenommen und sehr gelobt, das war mir wichtig", sagte Leo Zirkelbach. Bereits in den frühen Morgenstunden kamen die ersten Mountainbiker zum Sportheim in Schönau. "Ich freue mich auf die Tour, kenne mich im Bereich hier gar nicht aus. Fahre sonst immer in den Schwarzen Bergen", so Daniel Kleinhenz, der die ganze Strecke absolvierte.



Stärkung zwischendurch

Die Teilnehmer konnten zwischen zwei Touren wählen. Los ging es für alle in Schönau. Die Strecke führte zunächst über Oberelsbach zur Thüringer Hütte. Hier war die erste Verpflegungsstation, die Harald Omert und Jürgen Winefeld betreuten, abgelöst wurden sie von Tino Rosenkranz und seinen Söhnen Luca und Jona, die mit großer Begeisterung die Wertungskarten der Teilnehmer abstempelten "Werft mir mal eine Banane her", rief Sergej Trupp, der mit seinem Teamkollegen Thomas Lütye unterwegs war. Viel Zeit haben sich die Fahrer der Spitzengruppe an den Stationen nicht genommen. Ein Apfelschnitz, ein Stück Banane oder ein Stück Kuchen, schnell noch die Trinkflasche auffüllen und schon wurde weiter geradelt. Erstmals fand der RhönBikeKing nicht am Samstag sondern am Sonntag statt. "Sonntag ist viel besser. Samstag haben viele noch zu arbeiten", erklärten Oliver Burtchen und Volker Dittmeier. Mit dabei waren auch einige E-Bike-Fahrer. Einer von ihnen war Wolfgang Oelgardt aus Hohenroth. Marion Eckert
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