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Region  // Rhön-Grabfeld

Direkte Verbindung zur Klinik

NES 20 neu wird eröffnet und ein Kreisel in Lorenzen gebaut
Am 22. Mai ist es soweit: Die NES 20 neu wird um 11.30 Uhr ihrer Bestimmung übergeben.  Foto: Friedrich
 
von HANNS FRIEDRICH
Die wohl interessanteste Mitteilung hatte Landrat Thomas Habermann am Ende der Kreisausschussitzung in Bad Neustadt: Die Kreisstraße NES 20 neu wird am 22. Mai um 11.30 Uhr offiziell ihrer Bestimmung übergeben.

Er selbst freue sich auf diesen Tag, "war ich doch persönlich schon immer für diese direkte Verbindung zum Rhönklinikum." In diesem Zusammenhang wird die alte Kreisstraße NES 20 von der Einmündung in die neue NES 20 bis zur Gemarkungsgrenze Rödelmaier zur Gemeindeverbindungs- beziehungsweise Ortsstraße abgestuft. Die Straßenbaulast hat dann die Stadt Bad Neustadt. Abgestuft wird auch die Ortsdurchfahrt in Herschfeld von der Königshöfer- bis zur Guttenbergstraße.
Der Kreisausschuss befasste sich auch mit der Aufstufung der Gemeindeverbindungsstraße im Bad Neustädter Stadtteil Brendlorenzen. Dies betrifft den Bereich von der Einmündung in die B 279 westlich von Bad Neustadt bis zur Einmündung in die Kreisstrasse NES 8 in Brendlorenzen. Sie soll zur Kreisstraße aufgestuft werden. Diese Neuordnung ist auch aus verkehrstechnischen Gründen notwendig. So sagte der Landrat, dass man sich in Gesprächen mit der Stadt Bad Neustadt darauf verständigt hat, im Außenbereich von Lorenzen einen Kreisel zu bauen. Es ist dies der Bereich der Bersbachstraße von der B 279 in die Ortschaft, wo insgesamt fünf Straßen abweichen und derzeit eine Verkehrsinsel vorhanden ist. Die Kreisstraße in Brendlorenzen wird zur Gemeindestraße abgestuft. Von der Straße aus Richtung Leutershausen kommend führt dann die Kreisstraße direkt nach links auf die B 279. Damit ergibt eine Verkehrsentlastung in Lorenzen, vor allem an der Ampelanlage an der Sparkasse.
Der Kreisel soll gemeinsam mit der Stadt Bad Neustadt gebaut werden, wobei der Landkreis Bauherr ist. Egon Friedel bat in diesem Zusammenhang beim Bau auch an die Radler zu denken und einen Radweg einzuplanen. Dem stimmte das Gremium zu.
Landrat Thomas Habermann informierte dann über Gespräche zum seit 2009 diskutierten Bau oder Sanierung der Bahnunterführung in Stockheim. Das Staatliche Bauamt will schon seit Jahren diese Straße den heutigen Verkehrsverhältnissen anpassen und damit die unfallträchtige Situation an der Bahnbrücke beheben. Aufgrund der geringen lichten Höhe bleiben dort immer wieder Lkws hängen. "An die 100 sind es bestimmt schon gewesen", sagte der Landrat. Auch für den Landkreis ist diese Sanierung dringend notwendig, da sich seit Jahren der Schwerlastverkehr auf die Kreisstraße Ostheim über Hainhof nach Mellrichstadt verlagert. "Es kann nicht sein, dass eine Kreisstraße den Verkehr einer Bundesstraße aufnimmt." Dort überlegt der Landkreischef auch eine Tonnagebegrenzung nach dem Neubau der Brücke und Straße in Stockheim. Immer wieder forderte er deshalb eine Sanierung der Brücke und der Straße in Stockheim. Da ein statischer Nachweis über die Standfestigkeit der Brücke, ob ihres Alters, nicht möglich ist und die Kosten wohl höher als ein Neubau wären, stellte sich die Erneuerung der Bahnbrücke als die insgesamt wirtschaftlichste Problemlösung heraus.
Der Kostenanteil des Landkreises würde sich bei einer größeren Brückenbreite auf 781.750 Euro belaufen. Dazu gibt es keine staatliche Förderung. Bei einer verringerte Brückenbreite ist ein staatlicher Zuschuss in Höhe von 70 Prozent in Aussicht gestellt. Damit würde sich der geschätzte Kostenanteil des Landkreises auf 480.111 Euro belaufen. Kreisrätin Birgit Zirkelbach brachte die Überlegung ins Gespräch, um Kosten zu sparen, die Bahnlinie einzustellen. "Das wäre ein Rückschritt, denn die Bahn ist eine wichtige Einrichtung der Infrastruktur", betonte Landrat Thomas Habermann. Der Kreisausschuss entschied, dass eine Durchführung der Maßnahme ohne staatliche Förderung nicht in Frage kommt. Eine Beschlussfassung zum jetzigen Zeitpunkt könne daher nur unter dem Vorbehalt der Gewährung einer entsprechenden staatlichen Förderung erfolgen.
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