Gartentipps

Gartentipps: Der Sommer ist da - manche Pflanzen brauchen jetzt besondere Pflege

Manche Pflanzen brauchen mehr und mache weniger Sonnenlicht und was manchmal verblüht aussieht ist ganz natürlich. Wir haben für einige Tipps zum Thema.
Der Sommer ist da und es kommen einige Fragen auf. Bei uns finden sie Tipps wie sie mit der Hitze richtig umgehen. Symboldbild: Patrick Seeger/ dpa.
 
In den letzten Jahren sah man an vielen Bäumen und Sträuchern Blätter, die durch die sengende Sonne an heißen Tagen richtig verbrannt wurden. Dies Phänomen wird sich in den nächsten Jahren durch die Klimaerwärmung wahrscheinlich noch verstärkt. Auch viele Beerenfrüchte hatten in den Vorjahren schon vielfach einen Sonnenbrand bekommen. Wenn die Hitze wieder zu groß werden sollte, kann man hier durch Schattieren mit einem Vlies bei den jetzt heranreifenden Johannis- und Stachelbeeren vorübergehend Abhilfe schaffen.



Welche Blumen brauchen das Sonnenlicht?

Sommerblumen können einen ganzen Sommer lang aus einem Garten eine blühende Oase machen. Für den Halbschatten eignen sich Fleißige Lieschen, Knollenbegonien und Fuchsien. Alle anderen Sommerblumen wie Zinnien, Cosmeen, Afrikanischer Löwenzahn, Astern und Spinnenblumen wollen das volle Sonnenlicht. Ballentrockene Pflanzen sollten sich vor dem Verpflanzen erst in einem Eimer Wasser vollsaugen können. Aber Balkonpflanzen wie Petunien und Geranien eignen sich nur bedingt für Blumenbeete.


Tulpen-, Narzissen- und Hyazinthenzwiebel

Tulpen-, Narzissen- und Hyazinthenzwiebel wollen alle zwei bis drei Jahre nach dem Einziehen ausgegraben und im Spätsommer neu eingesetzt werden. Dadurch findet auch gleichzeitig eine Vermehrung statt. Am besten ist es, die Zwiebel bis zur restlosen Ausreife in eine luftige Kiste zu packen. Erst dann kann ausgeputzt werden. Damit die Zwiebeln nicht austrocknen, werden sie anschließend in Sand gebettet und bis zum erneuten Einbau im Herbst in einen kühlen Raum gestellt.


Zierlauchblätter werden gelb - das ist ganz natürlich

Es ist ganz normal, dass der Zierlauch schon währen der Blütezeit seine Blätter einzieht, um in der Zwiebel für das nächste Jahr Kraft zu sammeln. Auch wenn die Blätter von den Tränenden Herzen gelb werden, haben viele Hobbygärtner Angst, etwas falsch gemacht zu haben. Das ist aber nicht der Fall. Die Pflanze blüht und verschwindet wieder. Im Frühjahr kommt sie dann mit frischen Trieben wieder hervor. Es gilt aber, die Pflanze in Ruhe einziehen lassen und nicht voreilig abzuschneiden.


Was kann noch ausgesät werden?

Für eine Aussaat im Gemüsegarten bis Mitte Juni eignen sich noch Buschbohnen, späte Möhren, Rote Beete, Knollenfenchel, Blumenkohl, Brokkoli, Rettiche und Grünkohl. Man soll auch daran denken, einen Platz für Endivien, späte Kohlrabisorten und Winterlauch auf dem Saatbeet frei zu halten. Hier ist der Aussaattermin erst im Juli.
Newsletter kostenlos abonnieren