Lichtenfels
Gartenarbeit

Gartenarbeit hält Senioren gesund und fit

Für Senioren ist die Gartenarbeit ein wahrer Jungbrunnen. Studien belegen die vielen positiven Einflüsse auf die Gesundheit.
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Bei den älteren Bürgern nimmt der Anteil der Hobbygärtner, gemessen an der Gesamtbevölkerung, laufend zu. Foto: Jupp Schröder
Bei den älteren Bürgern nimmt der Anteil der Hobbygärtner, gemessen an der Gesamtbevölkerung, laufend zu. Foto: Jupp Schröder
Laut Umfragen gehört die Gartenarbeit zur beliebtesten Freizeitbeschäftigung in Deutschland. Vor allem bei den älteren Bürgern nimmt der Anteil der Hobbygärtner, gemessen an der Gesamtbevölkerung, laufend zu. Bei der Planung und Anlage der Gärten ist zu berücksichtigen, dass die Menschen älter werden und sich dadurch die körperlichen Voraussetzungen verändern können. Um sich zunehmendem Alter im Garten auch ausruhen zu können, sind an lauschigen Plätzen Ruhebänke, Sitzgruppen oder Lauben anzubieten.

Für Senioren ist die Gartenarbeit ein wahrer Jungbrunnen. Studien belegen die vielen positiven Einflüsse auf die Gesundheit. Insgesamt führt die Tätigkeit in einem Garten zur dauerhaften Vitalität bis ins hohe Alter. Hobbygärtner sind zudem naturverbundene und ausgeglichene Menschen.

Der Garten sollte für Senioren auf jeden Fall so gestaltet sein, dass er nicht zu pflegeaufwendig ist. Warum muss es unbedingt ein englischer Zierrasen sein, der nur mit großem Arbeitsaufwand und Düngemittel zu verwirklichen ist. Unter Ziersträuchern ist dann kaum Pflege notwendig, wenn der Boden mit Stauden wie Waldsteinia, Frauenmantel, Elfenblume, Schaumblühte, Waldstorchschnabel und Immergrün bepflanzt wird. Mit der Zeit bildet sich ein Pflanzenteppich, der sich in einem dynamischen Gleichgewicht befindet und immer wieder neue Überraschungen bietet. Dazu tragen auch viele Zwiebel- und Knollengewächse bei, die im Frühling ihren großen Auftritt haben und später wieder einziehen.

Nach Möglichkeit sind steile Treppen im Garten zu meiden. Wenn man aber auf Stufen nicht verzichtet kann, dann sind diese möglichst flach zu halten und eventuell mit Zwischenpodesten zu versehen. Durch gekonnte Bodenmodellierung sind aber meistens fließende Übergänge im Gelände zu ermöglichen. So wird das Fahren mit dem Schubkarren oder Rasenmäher wesentlich erleichtert. Auf Kantensteine, Platz- oder Raseneinfassung sollte man verzichten.

Wer unbedingt eine Abgrenzung will, so ist diese ebenerdig zur besseren Pflege anzulegen. Bei einem Grundstück in einem steilen Gelände, sollte man daran denken, unbedingt eine möglichst große ebene Fläche am Haus einzuplanen, damit sich Senioren mit Gehbehinderung problemlos im Garten aufhalten können. Deshalb gilt es, breite Wege anzulegen, um bequem mit Gehhilfen laufen zu können. Außerdem sollten die Wegebelege auch im nassen Zustand trittsicher und rutschfest sein.
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