Lichtenfels
Weihnachtsvorbereitung

Christbaum-Tipps: Pflege, Schutz und Klima

Sie sollten Christbäume nicht zu spät einkaufen. Außerdem sollten die Bäume nicht gleich von draußen aus der Kälte in die warme Stube gebracht werden.
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Es werden heute über 90 Prozent Nordmannstannen verkauft. Symbolbild: Bernd Weißbrod/ dpa
Es werden heute über 90 Prozent Nordmannstannen verkauft. Symbolbild: Bernd Weißbrod/ dpa
Christbäume sollten nicht zu spät eingekauft werden. Die Qualität der Bäume wird zunehmend schlechter, wie die vergangenen Jahre deutlich gezeigt haben. Es werden heute über 90 Prozent Nordmannstannen verkauft. Diese haben eine schöne Färbung und stumpfe Nadeln, die lange halten.


Christbaum in Zwischenlager zum Akklimatisieren

Wenn aber Katzen und Hunde im Haus sind, ist es angebracht, stark stechende Blaufichten als Weihnachtsbaum zu nehmen. So mögen die Stubentiger mit ihren empfindlichen Nasen die spitzen Nadeln überhaupt nicht. Besonders junge Katzen sind sehr verspielt und klettern sogar in die Bäume.

Der Christbaum sollte nicht gleich von draußen aus der Kälte in die warme Stube gebracht werden. Es ist besser, wenn er einige Tage zum Akklimatisieren in ein Zwischenlager wie in den Hausflur oder in eine frostfreie Garage gestellt wird.


Schnittstelle frisch nachschneiden

Ständer, die eine Schale haben, sind zu bevorzugen. Damit der Baum besser Wasser aufnehmen kann, sollte die Schnittstelle frisch nachgeschnitten werden. In den ersten Tagen nach dem Aufstellen in einen Behälter nehmen die Christbäume viel Wasser auf.


Allgemeine Gefährdung von Pflanzen bei Kälte

Aber nicht alle Pflanzen können mit der Kälte so gut umgehen wie Tannen. Schmalwachsende Nadelgehölze, wie der Säulenwacholder oder die Säuleneibe, sollte man vor dem richtigen Winter locker zusammen binden. Durch die Schneelast können sie leicht aus der Form geraten und somit unschön werden. Dasselbe gilt für Ziergräser.

Die Gefährdung durch Frost hat in den letzten Jahren trotz Klimaveränderungen teilweise sogar zugenommen. Für die Pflanzen ist es oft schwieriger geworden mit Temperaturstürzen zurechtzukommen. Wenn auf milde Tage sehr kalte kommen, können viele Pflanzen das meistens nicht gut verkraften. Gleichmäßig kalte und normale Temperaturen sind dagegen besser geeignet den Winter zu überstehen.
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