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Vorhaben

Gesucht: Investor fürs Berghaus

Wenn Riedenberg das Areal am Tintenfass hergibt, will der Kreis Bau und Betrieb des beliebten Ausflugsziels offiziell ausschreiben.
Das Berghaus Rhön schließt Ende Oktober. Neu entstehen soll es 2018 unterhalb des Tintenfass-Sees. Isolde Krapf
 
Wenn das alte Berghaus Rhön in Kürze schließt, ist vom Neubau unterhalb des Tintenfasses noch keine Spur zu sehen. Allzu lange soll das aber nicht so bleiben, sagt Landrat Thomas Bold. Zu wichtig sei das beliebte Ausflugsziel am Farnsberg für Wandergruppen und Ausflügler. Der Kreisausschuss beschloss daher unlängst, den Bau und Betrieb des beliebten Ausflugsziels offiziell auszuschreiben. Das ist jedoch erst möglich, wenn der Riedenberger Gemeinderat über das zur Debatte stehende Areal abschließend entschieden hat.


Nicht selbst Bauherr

"Wir wollen das Grundstück am Tintenfass erwerben und stehen schon länger im Kontakt mit der Kommune", sagt Bold und macht klar, dass von dort bereits Bereitschaft signalisiert wurde, die Fläche herzugeben. Selbst Bauherr werden will der Landkreis aber nicht. Im Ausschuss ist man, nach Bolds Angaben, vielmehr übereingekommen, den Bau und Betrieb des neuen Berghauses öffentlich auszuschreiben und zu sehen, wer sich alles meldet.
Es bestehe durchaus Hoffnung, dass sich jemand findet, versichert der Kreischef. Denn bevor man sich im Ausschuss zu diesem Weg entschloss, habe man Sondierungsgespräche mit einem möglichen Investor geführt. Um wen es sich dabei handelt, darüber lässt sich bislang nur spekulieren, denn Bold wollte noch nicht öffentlich darüber sprechen. Es könnte sich dabei jedoch um einen Interessenten handeln, der sich seinerzeit gemeldet hatte, als der Kreis eigentlich die Pacht des alten Berghauses Rhön hatte verlängern wollen. Damals hatten die Bewerber nämlich Bedenken hinsichtlich der Lage und der Gebäude-Beschaffenheit geäußert. Nach Bolds Angaben sei das der Zeitpunkt gewesen, zu dem klar wurde, dass man für das alte Berghaus zu viel investieren muss.


Noch keine konkreten Pläne

Wie das neue Haus konkret aussehen wird, darüber gebe es bislang auf dem Papier noch keine Pläne, sagt Bold. In den Köpfen sei das künftige Ausflugsziel jedoch schon lebhaft präsent. Auf jeden Fall soll der Tourismus am Farnsberg weiterentwickelt werden, so der Landrat weiter. "Wir haben natürlich schon ein bisschen spekuliert, welche Einrichtungen dort passen könnten." Bold hält sogar für möglich, dass der Freistaat sich bei entsprechender Nutzung an den relativ umfangreichen Investitionen beteiligt.
Bis vor wenigen Jahren gab es am Farnsberg zum Beispiel noch einen Kinder-Skilift. Den könnte man vielleicht wiederbeleben, weil der Hang oberhalb des Tintenfass-Sees sich dafür bestens eignet, gibt Bold ein Beispiel. Vielleicht ließe sich die moderne Berghütte aber auch ins neue Mountainbike-Konzept des Kreises einbinden? Ob die Zielgruppe für das Berghaus in spe künftig von der Altersklasse Null bis 99 Jahren reicht, man also barrierefrei planen muss, oder ob man mit dem Ausflugsziel eher junge Urlauber anziehen will, sei ebenfalls noch in der Schwebe. Wichtig für den Landrat ist jedoch: "Wir wollen nicht übertreiben. Es geht um ein Naherholungsgebiet, in dem das Naturerlebnis im Vordergrund steht."
Obwohl der Landkreis mit einem Privatbetreiber des Berghauses liebäugelt (Bold: "Dann müssen wir nämlich nicht selbst investieren."), bleiben die von der Gebietskörperschaft für die neue Berghütte eingeplanten 1,6 Millionen Euro im Etat 2018 drin. Denn dann könne der Kreis das Ausflugsziel notfalls selbst bauen, sagt Bold. Was mit dem alten Berghaus Rhön geschieht, das dem Landkreis gehört, sei ebenfalls noch nicht geklärt. Ob man es abbricht oder einer anderen Nutzung zuführen könnte, darüber ist laut Bold das letzte Wort noch nicht gesprochen. Isolde Krapf
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