Nürnberg
2. Bundesliga

FCN: 1. FC Nürnberg feiert Sieg bei Eintracht Braunschweig

Was würde der "Club" nur ohne Mikael Ishak machen? Der Schwede ist der Torgarant der Franken, seine Treffer bescheren dem 1. FC Nürnberg den Sieg.
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Was würde der "Club" nur ohne Mikael Ishak machen? Der Schwede ist der Torgarant der Franken, seine Treffer bescheren dem 1. FC Nürnberg den Sieg. Foto: Swen Pförtner/dpa
Was würde der "Club" nur ohne Mikael Ishak machen? Der Schwede ist der Torgarant der Franken, seine Treffer bescheren dem 1. FC Nürnberg den Sieg. Foto: Swen Pförtner/dpa
Mikael Ishak hat Fußball-Zweitligist 1. FC Nürnberg zu einem wichtigen Sieg geführt. Der Schwede drehte am Samstag beim 3:2 (1:1) auswärts gegen Eintracht Braunschweig das Spiel. Mit seinen Saisontoren zehn und elf (69./83. Minute) ließ Ishak den "Club" nach einem 1:2-Rückstand jubeln. Zuvor hatten Salim Khelifi (38.) und Suleiman Abdullahi (64.) für Braunschweig und Kapitän Hanno Behrens (36.) vor 21 605 Zuschauern für den FCN getroffen.

Das Nürnberger Team von Trainer Michael Köllner holte nach zuletzt drei Spielen ohne Sieg wieder einen Dreier. Durch den Erfolg bei schlechten Platzverhältnissen rückte Nürnberg auf Rang drei vor. Das erste Ishak-Tor war das insgesamt 1000. Nürnberger Tor in der 2. Bundesliga.


"Sieg geht in Ordnung"


"Wir haben Charakter gezeigt und uns zurückgekämpft. Der Sieg geht in Ordnung, für die Leistung kann man sich schonmal belohnen", sagte Behrens nach dem ersten FCN-Sieg in Braunschweig seit 30 Jahren. "Jetzt sind wir Dritter, wir wollen da bleiben."

Auf dem tiefen, wässrigen Boden taten sich beide Teams natürlich schwer. Mehr und mehr aber nahm die Partie an Fahrt auf. Zunächst traf der "Club", der in der Vorsaison noch 1:6 im Eintracht-Stadion verloren hatte.

Nachdem Behrens kurz vor seinem Tor nach einem Schuss von Kevin Möhwald dem 1:0 schon sehr nahe war (32.), netzte er vier Minuten später tatsächlich ein. Nach einem Eckball von Enrico Valentini setzte sich der FCN-Kapitän schlecht verteidigt von zwei Braunschweigern per Kopf durch.
Doch die Eintracht schlug schnell zurück. Einen Pass von Jan Hochscheidt nahm Khelifi direkt und überwand Nürnbergs Torhüter Fabian Bredlow.

Nach dem Seitenwechsel hatten die Franken in einer sehr intensiven Partie erst einmal die besseren Aktionen, danach aber jubelte Braunschweig. Ein Schuss von Khelifi (59.) wurde so gerade noch von Georg Margreitter kurz vor der Linie abgewehrt. Doch wenig später war Bredlow machtlos. Onel Hernandez legte für Abdullahi auf, der sich stark durchsetzte.

Diesmal bejubelte der FCN sein Tor-Comeback. Der eingewechselte Tobias Werner setzte sich links durch und seine Hereingabe verwandelte Torgarant Ishak zum 2:2. In der Schlussphase demonstrierte der Schwede wieder seinen Torinstinkt, als er mit einem feinen Kopfball traf. In der Schlussphase rettete Bredlow mit den Sieg der Franken, die Drangphase der Braunschweiger wurde nicht mit einem weiteren Tor beendet.
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