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1. FCN: Keine Lust auf Regionalliga - Eklat um Sabiri

FCN-Trainer Michael Köllner hat den 20 Jahre alten Spieler Sabiri scharf kritisiert. Der weigert sich für die U21 zu spielen.
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Gefeierter Youngster: Kevin Möhwald (links) gratuliert Nürnbergs Doppeltorschützen Abdelhamid Sabiri. Foto: Stefan Puchner, DPA
Gefeierter Youngster: Kevin Möhwald (links) gratuliert Nürnbergs Doppeltorschützen Abdelhamid Sabiri. Foto: Stefan Puchner, DPA
Der Nürnberger Trainer Michael Köllner hat Nachwuchsmann Abdelhamid Sabiri scharf kritisiert. Der 20 Jahre alte Offensivspieler würde den Fußball-Zweitligisten gerne verlassen.

Trainer Michael Köllner zufolge weigerte sich Sabiri, der an den ersten beiden Spieltagen nicht im Profikader stand, für die zweite Mannschaft aufzulaufen.

"Die Frage ist immer, was der Spieler will. Ich werde auf jeden Fall nicht die U21 mit einem Spieler bestrafen, der das nicht annehmen will", erzählte Köllner nach dem 1:0 am Sonntag beim SSV Jahn Regensburg. Sabiri habe darum gebeten, nicht für die eigene U21 auflaufen zu müssen, die tags zuvor 4:0 gegen Pipinsried gewann.
"Ich kann ihm nur immer die Türklinke in die Hand geben und es ihm anbieten. Am Ende muss er es selber machen", meinte Köllner über die Aussicht, Sabiri nochmal zum Einlenken zu bewegen. "Wenn er meint, er muss den Verein unter Zugzwang setzen, dann ist er bei den handelnden Personen an der falschen Adresse."

Sabiri hatte in der vergangenen Saison beim "Club" auf sich aufmerksam gemacht und im April einen Lizenzspielervertrag erhalten. Er liebäugelt mit einem Abgang nach England.
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