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1. FCN: Köllner bleibt Trainer in Nürnberg - kein fixes Ziel für nächste Saison

Der 1. FC Nürnberg glaubt an Michael Köllner. Der Trainer, der im März die Profis übernahm, soll den Club in eine positive Zukunft führen.
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Michael Köllner bleibt Trainer beim 1. FC Nürnberg. Foto: Florian Eckl/dpa
Michael Köllner bleibt Trainer beim 1. FC Nürnberg. Foto: Florian Eckl/dpa
Ein riskantes Aufstiegsversprechen ließ sich Michael Köllner natürlich nicht entlocken. Aber der 1. FC Nürnberg glaubt an eine erfolgreiche Zukunft mit seinem Trainer. Und darum gab der Fußball-Zweitligist am Freitag die weitere Zusammenarbeit mit dem 47-Jährigen bekannt. Köllner wurde vor dem letzten Saison-Heimspiel am Sonntag (15.30 Uhr) gegen Fortuna Düsseldorf mit einem neuen Kontrakt belohnt, über dessen Laufzeit der Verein keine Angaben machte.

"Ich freue mich, dass der Verein mir das Vertrauen schenkt", sagte Köllner bei der Pressekonferenz zum Spiel gegen Düsseldorf, bei der es praktisch nur um seine Person ging. Er wolle das Vertrauen "voll umfänglich" zurückzahlen. Auf fixe Ziele für die kommende Saison ließ sich Köllner nicht festlegen, aber er versprach harte Arbeit: "Ich will die Mannschaft mit großem Fleiß und Akribie zu vielen Punkten führen." Die bislang 42 in dieser Saison reichten zu Mittelmaß, das beim neunmaligen deutschen Meister nicht zu den Ansprüchen passt.

Köllner hat die "Club"-Profis nach der Trennung von Alois Schwartz zu vier Siegen, einem Remis und vier Niederlagen geführt. "Michael hat die Mannschaft in einer schwierigen Situation stabilisiert und schon in seinen ersten Wochen eine klare Handschrift erkennen lassen", lobte Sportvorstand Andreas Bornemann. Die Arbeit mit den Profis sei "sehr angenehm und fruchtbar" gewesen, äußerte wiederum Köllner.
Bornemann glaubt, dass es mit dem Oberpfälzer weiter bergauf gehen können. "Die Zuversicht und Freude, die er bei seiner Arbeit ausstrahlt und die Akribie und Leidenschaft, mit denen er die Aufgaben angeht, haben für frischen Wind gesorgt und lassen uns positiv nach vorne blicken", sagte der Sportvorstand. Köllner ist aus Sicht der Vereinsführung der "richtige Mann" für die Zukunft.

Köllner übernahm Anfang März die sportliche Verantwortung beim Zweitligateam. Zuvor hatte er die U21 in der Regionalliga trainiert. Er habe nach der zurückliegenden Probzeit das Gefühl gewonnen, gemeinsam mit dem Verein etwas entwickeln und bewegen zu können.

In der Saison 2016/17 stehen für den Tabellensiebten noch die Partien gegen Düsseldorf und zum Abschluss in Kaiserslautern an. Beim letzten Heimauftritt wird Torwart Raphael Schäfer im Fokus stehen. Er beendet seine Karriere am Saisonende.

Köllners frühere Posten als Nachwuchsleiter und U21-Trainer will der "Club" im Sommer neu besetzen. Der Chaftrainer soll sich aber auch in Zukunft intensiv in die Jugendarbeit einbringen, wie Bornemann verdeutlichte: "Wir wollen ganz bewusst ein enges Miteinander zwischen Profi- und Nachwuchsbereich."
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