Allersberg
Verkehrsunfall

Lkw-Fahrer bei Unfall auf A9 lebensgefährlich verletzt - Probleme mit Rettungsgasse

Am Mittwochmorgen wurde ein Lkw-Fahrer bei einem Unfall auf der A9 lebensgefährlich verletzt. Im entstandenen Stau haben viele keine Rettungsgasse gebildet.
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Am Mittwochmorgen ist ein Lkw  auf der A9 auf ein Baustellenfahrzeug gekracht. Der Lkw-Fahrer wurde eingeklemmt und schwer verletzt. NEWS5 / Grundmann
Am Mittwochmorgen ist ein Lkw auf der A9 auf ein Baustellenfahrzeug gekracht. Der Lkw-Fahrer wurde eingeklemmt und schwer verletzt. NEWS5 / Grundmann
Am Mittwochmorgen (29.11.2017) hat sich auf der A9, zwischen dem Autobahndreieck Nürnberg-Feucht und der Ausfahrt Allersberg (Lkr. Roth), in Fahrtrichtung München ein schwerer Verkehrsunfall ereignet. Nach Angaben des Polizeipräsidiums Mittelfranken ist ein 60-jähriger Lkw-Fahrer auf ein Sicherheitsfahrzeug aufgefahren.
Gegen 05:30 Uhr musste die Autobahnmeisterei ein Fahrzeug absichern, welches in Fahrtrichtung München auf dem rechten Fahrstreifen liegengeblieben war. Zu diesem Zweck stand ein Sicherungs-Lkw hinter dem Pannenfahrzeug auf der rechten Fahrspur. Bedingt durch den Aufprall wurde die Führerkabine des Brummis stark deformiert und der Fahrer eingeklemmt.

Der Trucker erlitt bei der heftigen Kollision lebensgefährliche Verletzungen. Ob es weitere Verletzte gab, ist bislang unklar. Die Autobahn war zeitweisevoll gesperrt. Noch wird der Verkehrs einspurig an der Unfallstelle vorbei geleitet.

Rettungskräfte waren zwar alarmiert, kamen aber nur mühselig durch. Denn im Stau hatten sich die Lastwagen auf zwei der drei Spuren verteilt und selbst wenn mal ein Einsatzfahrzeug sich durchkämpfen konnte, wurde die wertvolle Rettungsgasse dahinter direkt wieder zusammengefahren.Wertvolle Zeit, die verstrich, ehe die Hilfe beim Fahrer ankam.

Die Polizei schätzt den Sachschaden auf rund 150 000 Euro. Zur Klärung der Unfallursache wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth ein Sachverständiger in die Unfallermittlungen eingebunden.
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