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Himmelsphänomene

Franken: Gibt es freie Sicht für die partielle Mondfinsternis am Montag Abend?

Wolken oder nicht - das lässt sich meist nur sehr kurzfristig vorhersagen. Das ist die Prognose für den fränkischen Himmel:
Am Montag kann eine Mondfinsternis über Deutschland bestaunt werden. In Franken ist das Spektakel jedoch wenige Minuten später als in Berlin zu sehen. Foto: Matthias Balk / dpa
 
Der stellenweise Nebel, der am Montag Morgen noch in manchen Tälern liegt, zieht laut Vorhersage des Deutschen Wetterdienstes rasch ab und macht die Sicht für die Mondfinsternis am Abend mit hoher Wahrscheinlichkeit frei. In der Nacht auf Dienstag ist am fränkischen Himmel ein Vollmond der besonderen Art zu sehen. Bei einer partiellen Mondfinsternis tritt der Mond in der Sommernacht teilweise in den Schatten der Erde. 25 Prozent des Monddurchmessers werden am Montagabend vom Erdschatten verdeckt.


Wann ist die Mondfinsternis in Franken zu sehen?

Die erste Hälfte der Mondfinsternis wird in Deutschland nicht sichtbar sein, da sie vor dem Aufgang des Mondes stattfindet. Wer weiter im Osten Frankens wohnt, bekommt zudem mehr von der Mondfinsternis mit: In Wunsiedel geht der Mond um 20.35 Uhr auf, in Aschaffenburg erst um 20.47 Uhr.

Ungefähr bis 21.19 Uhr befindet sich ein Teil des Mondes dann im Kernschatten der Erde. Danach läuft der Mond durch den Halbschatten und ist in voller Größe, aber weniger hell zu sehen.


Was passiert bei einer partiellen Mondfinsternis?

Wenn Sonne, Erde und Mond eine Linie bilden, steht die Erde genau zwischen Sonne und Mond. Sie wirft einen Schatten auf den ihr abgewandten Teil, so dass der Mond nicht mehr komplett von der Sonne angestrahlt wird. Während bei einer totalen Mondfinsternis der gesamte Durchmesser des Himmelskörpers im Kernschatten der Erde liegt, läuft bei der partiellen Finsternis ein Teil des Mondes oben oder unten daran vorbei. Der restliche Part befindet sich im Halbschatten und strahlt lediglich weniger hell als sonst.


So lässt sich die Mondfinsternis in Franken am besten beobachten

Die partielle Mondfinsternis ist mit bloßem Auge sichtbar. Noch genauer können Hobby-Astronauten das Himmelsschauspiel mit dem Fernglas ansehen. Damit der Mond nicht von Gebäuden oder Hügeln verdeckt wird, sollten Sterngucker sich einen freien, weiten und wenn möglich erhöhten Platz suchen. Starke künstliche Lichtquellen beeinträchtigen die Sicht. Ratsam sind deshalb Orte außerhalb großer Städte wie Nürnberg oder Würzburg.

Im Kreis Forchheim ist das Walberla ein guter Tipp, in der Nähe von Lichtenfels bietet der Staffelberg eine gute Sicht. Bayreuther können den Himmel vom Ochsenkopf aus gut beobachten. In Bad Kissingen und Rhön-Grabfeld sind Himmelsbeobachtungen von den Schwarzen Bergen aus besonders gut durchführbar.

Dieser Teil der Rhön ist als sogenannter "Sternenpark" besonders darauf bedacht, Lichtverschmutzung so gering wie möglich zu halten.


Die nächsten Himmelsphänomene in Franken

Sollten die Wolken der Mondfinsternis am Ende doch einen Strich durch die Rechnung machen, heißt es wieder Warten: Die nächste totale Mondfinsternis ist in Deutschland am 27. Juli 2018 zu sehen. inFranken.de bietet darüber hinaus Informationen über weitere Himmelsphänomene in Franken 2017.

Partielle Mondfinsternis im Zeitraffer: eine Aufnahme vom April 2013:

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