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Metropolregion

Eine Region zeigt Stärke im Verbund

In einer Serie stellen wir in den nächsten Wochen einige Projekte vor, mit denen sich die Metropolregion Nürnberg weltweit als Marke profilieren will.
Die Metropolregion Nürnberg  Foto: Metropolregion Nürnberg
 
von KLAUS ANGERSTEIN
Die Metropolregion Nürnberg, was ist das eigentlich für ein Konstrukt? Zunächst einmal handelt es um einen freiwilligen Zusammenschluss von 23 überwiegend fränkischen Landkreisen und 11 kreisfreien Städten, in dem Akteure aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur die Interessen der Region artikulieren und bündeln. Damit soll das Gewicht der Region in Bayern, Deutschland und Europa erhöht werden, so die erklärte Absicht. Die Metropolregion Nürnberg will so mitspielen im Konzert der großen Protagonisten in Europa, Zentren wie London, Paris oder Rotterdam. Namen, die für große Metropolen stehen. Hinter denen sich die Franken allerdings nicht zu verstecken brauchen.


Stärker als Ungarn

Und das lässt sich mit Zahlen belegen: So umfasst die Metropolregion 3,5 Millionen Einwohner auf 21 800 Quadratkilometern Fläche. Mit einem Bruttoinlandsprodukt (BIP) von 124 Milliarden Euro (das entspricht deutlich mehr als der Wirtschaftskraft Ungarns), rund 160 000 Unternehmen und etwa 1,9 Millionen Erwerbstätigen zählt man zu den wirtschaftsstärksten Räumen Deutschlands.
 


Wachstumsregion

Die Arbeitslosigkeit ist sehr gering (Juli 2916: 3,8 Prozent), die Bevölkerungsentwicklung positiv. Das Bruttinlandsprodukt wuchs in den Jahren 2005 bis 2012 mit über 25 Prozent stärker als das Deutschlands und Bayerns. Kein Wunder, dass das Einkommen der privaten Haushalte rund zehn Prozent über dem Bundesdurchschnitt liegt. Auch die Lebensqualität kommt nicht zu kurz. Da gehört zum Beispiel die Sicherheit dazu. Unter den elf Metropolregionen Deutschlands gibt es in der Metropolregion Nürnberg die wenigsten Straftaten pro Kopf. Zahlen, die beeindrucken, aber kaum bekannt sind.

Und man könnte fortfahren, auf 20 Hochschulen und Universitäten verweisen, auf 100 000 junge Menschen, die in der Region studieren und hier auf eine berufliche Perspektive setzen.

Und wie organisiert sich die Metropolregion? Oberstes Gremium ist der sogenannte Rat. Jeder der Oberbürgermeister, Bürgermeister und Landräte, der dem Rat angehört, hat eine Stimme. Heißt: Die Stimme des Nürnberger Oberbürgermeister zählt genau so wie die Stimme des Bürgermeisters von Hirschaid. Das Prinzip: Gleiche Augenhöhe, Subsidiarität, Freiwilligkeit, erklärt Christa Standecker, Leiterin der Geschäftsstelle der Metropolregion.

Neben dem Rat existiert ein Steuerungskreis, in dem Unternehmer, Wissenschaftler und Politiker Projekte vorberaten. Hinzu kommen die acht Fachforen "Wirtschaft und Infrastruktur", "Verkehr und Planung", "Wissenschaft", "Kultur" und "Sport", "Tourismus", "Marketing", sowie "Klimaschutz und nachhaltige Entwicklung". 400 kompetente Akteure arbeiten da für die Region. Und für die Menschen, die hier leben und arbeiten.


Info: Räumliche Abgrenzung der Metropolregion

Geographisch umschließt die Metropolregion Nürnberg die Regierungsbezirke Mittelfranken und Oberfranken, die unterfränkischen Landkreise Kitzingen und Haßberge sowie etwa die Hälfte der Oberpfalz. Hinzugekommen sind bis 2014 auch Landkreis und Stadt Sonneberg in Thüringen.

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