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Verfolgungsjagd

Verfolgungsjagd durch Franken: Polizist schießt auf Fluchtwagen

In der Nacht hat sich eine filmreife Verfolgungsjagd zwischen Nürnberg, Bayreuth und Würzburg abgespielt. Sogar Schüssen fielen.
Bei einer Verfolgungsjagd benutzte ein Polizist sogar seine Waffe. Foto: Daniel Karmann,dpa
 
In der Nacht auf Samstag gab es im Nürnberger Land und weiteren Teilen Frankens der Polizei zufolge eine wilde Verfolgungsfahrt, bei der ein Polizist auch auf das Fluchtauto schoss. Das berichtet das Polizeipräsidium am Samstagvormittag.

Anlass des Einsatzes, der bis in die frühen Morgenstunden dauerte, war die Tatsache, dass gegen 22.15 Uhr auf der A9 ein schwarzer Audi mit gestohlenen Kennzeichen festgestellt worden war.

Dem Fahrer gelang es zunächst, sich bis Bayreuth abzusetzen. Dort kam es wenig später in der Stadt und im südlich angrenzenden Landbereich zu einer ersten Verfolgung. Letztlich gelang dem Fahrer aber die Flucht.

Gegen 1.50 Uhr entdeckten Polizisten den Wagen erneut auf der A9 in Fahrtrichtung Süden. Sofort wurden laut Polizei umfangreiche Maßnahmen unter Leitung der mittelfränkischen Einsatzzentrale eingeleitet. Währenddessen verließ der Audi die Autobahn an der Ausfahrt Hormersdorf. Im Rahmen seiner weiteren Flucht bog der Audi in Hersbruck (Landkreis Nürnberger Land) in die Nürnberger Straße ein. Dort standen bereits Polizeibeamte bereit, um ihn anzuhalten

Als sie versuchten, ihn zu stoppen, fuhr der Audi mit hoher Geschwindigkeit auf den Beamten zu. Dieser machte nach einem Sprung zur Seite von seiner Dienstwaffe Gebrauch und schoss auf das Auto. Dennoch erhöhte der Fahrer die Geschwindigkeit und fuhr davon.

Die weitere Flucht zog sich über die Bundesstraße 14 über die A9 bis auf die A3 in Fahrtrichtung Würzburg hin. Zwischen den Anschlussstellen Nürnberg-Mögeldorf und Behringersdorf touchierte der flüchtige Audi eine Leitplanke, so dass es zu einem technischen Defekt an dem Fahrzeug kam.

Danach war es nicht mehr fahrbereit. Der Fahrer verließ den Wagen und floh zu Fuß weiter. Eine umfangreiche Fahndung samt Hunden, einem Polizeihubschrauber und zahlreichen Polizeibeamten aus Mittelfranken verlief zunächst erfolglos.

Gegen 5.30 Uhr wurde der Fahrer, ein 22-Jähriger, in einem Wasserdurchlass nahe der Autobahn entdeckt und festgenommen. Er wurde der Kriminalpolizei in Schwabach übergeben.

Die vorläufige Spurensicherung am Fahrzeug übernahm der Kriminaldauerdienst Mittelfranken. Die A3 war während der Sache in Richtung Würzburg nur eingeschränkt befahrbar. Es kam zu Verkehrsbehinderungen.

Warum sich der 22-Jährige so verhalten hat, ist noch unklar. Die Ermittlungen dauern noch an. An dem Einsatz waren laut Polizei mehrere Dutzend Kräfte der mittel- und oberfränkischen Polizei, ein Polizeihubschrauber sowie mehrere Diensthundeführer beteiligt. Nach bisher vorliegenden Erkenntnissen wurde niemand verletzt.

Personen (Kraftfahrer, Fahrradfahrer oder Fußgänger), die durch das Fahrverhalten des 22-Jährigen möglicherweise behindert, gefährdet oder gar geschädigt wurden, werden gebeten, sich mit dem Kriminaldauerdienst Mittelfranken unter der Telefonnummer 09 11 2112 - 3333 in Verbindung zu setzen.

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