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Region  // Nürnberg

Statistik

Unfallstatistik: Hohe Geschwindigkeit fordert die meisten Opfer in Mittelfranken

In Mittelfranken ging die Zahl der Verkehrsunfälle 2016 leicht zurück. Dafür gab es deutlich mehr Fälle, bei denen Alkohol oder Drogen im Spiel waren.
Hohe Geschwindigkeit führte in Mittelfranken im Jahr 2016 zu den meisten Unfällen mit Schwerverletzten oder Toten. Foto: David Ebener, dpa
 
In Mittelfranken hat es im vergangenen Jahr 2016 insgesamt 51.590 Verkehrsunfälle gegeben. Das geht aus der Verkehrsunfallstatistik Mittelfranken hervor, die das Polizeipräsidium Mittelfranken am Dienstag veröffentlichte. Dies ist ein leichter Rückgang gegenüber 2015 um rund 0,2 Prozent.

Allerdings stieg in diesem Zeitraum die Zahl der Unfälle, bei denen Menschen zu Schaden kamen, um etwa 2,6 Prozent auf 7.447. Gleichzeitig gab es in Mittelfranken aber weniger Verkehrstote, nämlich 70 statt 73 im Vorjahr.

Bei den jeweiligen Unfallursachen gingen die Fälle, in denen Alkohol im Spiel war, weit nach oben: 575 bedeuten einen Anstieg von knapp zehn Prozent. Dabei wurden sechs Menschen getötet und 294 verletzt . Noch stärker stieg der Anteil an Unfällen, die unter Drogen- oder Medikamenteneinfluss zu Stande kamen (knapp 23 Prozent). Bei 54 registrierten Fällen verletzten sich dabei 31 Personen. Tote gab es darunter keine.


Die meisten Toten durch hohe Geschwindigkeit

Ebenfalls erhöht haben sich die Geschwindigkeitsunfälle in Mittelfranken. Den 2.931 von 2015 stehen im vergangenen Jahr 3.149 gegenüber. Dabei gab es mit 1.620 Personen auch deutlich mehr Verletzte (2015: 1501). Leider verstarben mit 28 Menschen auch wieder mehr als im Jahr zuvor (20). Damit steht diese Unfallursache an der Spitze der Statistik der "schweren Unfälle mit Getöteten und Schwerverletzten". Die Polizei Mittelfranken will daher wieder stärker gegen Geschwindigkeitsverstöße vorgehen, etwa mit verstärkten Messungen und der Teilnahme am Blitzmarathon.

Am häufigsten sind der Statistik nach junge Erwachsene gefährdet. Die 18 bis 24-Jährigen waren an rund 22 Prozent der Unfälle beteiligt. Bei den Senioren ab 65 waren es nur knapp zwölf Prozent.
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